Theo Müller fordert Bauernchef Sonnleitner zum Rücktritt auf

Theo Müller fordert Bauernchef Sonnleitner zum Rücktritt auf

1 Min.Aktualisiert am
Teilen

Der Molkerei-Krösus Theo Müller verteidigt im Streit um die Milchpreise den Einzelhandel - und watscht den Bauernpräsidenten Gerd Sonnleitner ab.

"Sonnleitner müsste wegen Erfolglosigkeit zurücktreten. Der Bauernpräsident kämpft an den völlig falschen Fronten", schimpft Müller. Der Präsident des Bauernverbandes habe die EU-Beschlüsse zur Abschaffung des Milchquotensystems im Jahr 2000 mitgetragen und müsse nun folgerichtig die Gesetze des Marktes akzeptieren.

Einzelhandel trage keine Schuld

Sonnleitner sage den Bauern nicht die Wahrheit. Er habe sie im Unklaren gelassen, was auf sie zukomme, so der Müller-Milch-Chef. Die deutsche Politik habe angesichts eines europaweiten Milchmarktes keine oder kaum Möglichkeiten regulierend einzugreifen. Auch der Einzelhandel trage keine Schuld an "den Nöten der Milcherzeuger", die Molkereien nicht der Handel seien die Abnehmer der Bauern.

Freilich ließ Müller, der 2003 aus Steuergründen nach Zürich übersiedelte, auch am Erbschaftsteuer-Kompromiss der Bundesregierung keine gutes Haar: "Die Erbschaftsteuer gehört abgeschaft", fordert der Unternehmer.

Teilen

Alles, was heute zählt — jeden Morgen in Ihrem Postfach.

Das Morning Briefing kuratiert die wichtigsten News aus E-Commerce und Handel. Kompakt, einordnend, werktäglich ab 7 Uhr.

10.800+ Entscheider lesen das Morning Briefing · ≈ 50 % Öffnungsrate

  • Werktäglich ab 7 Uhr
  • Jederzeit abbestellbar

Mit der Anmeldung stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu. Abmeldung jederzeit möglich.