Verdi bestreikt erneut Amazon

Verdi bestreikt erneut Amazon

Im Dauertarifstreit mit Amazon stört nun Verdi das Ostergeschäft des Versenders. Die Gewerkschaft hat an zwei Logistikstandorten wieder zu Arbeitskämpfen aufgerufen.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Seit 2013 in Verhandlungen

Verdi versucht seit 2013 erfolglos, Amazon zu Verhandlungen über einen Tarifvertrag für den Einzel- und Versandhandel zu bewegen. Amazon zahlt in seinen Logistik-Zentren nach den niedrigeren Vorgaben der Logistikbranche, liegt dabei nach eigenen Angaben am oberen Ende der branchenüblichen Löhne und lehnt die Forderung von Verdi ab.

Der Onlinehändler Amazon rechnet trotz der Streiks im wichtigen Ostergeschäft nicht mit Lieferverzögerungen. Nur ein kleiner Teil der rund 11.000 Beschäftigten beteilige sich an Protestaktionen der Gewerkschaft Verdi, hatte eine Amazon-Sprecherin bereits am Mittwoch gesagt, als in Bad Hersfeld, Leipzig und Koblenz gestreikt wurde.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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