Die Lage beim insolvenzbedrohten Versandhändler Neckermann.de bleibt angespannt. Nach dem Scheitern einer Einigungsstellen schwindet die Hoffnung auf Rettung.
"Alle Optionen geprüft"
Das vom US-amerikanischen Finanzinvestor Sun Capital beherrschte Unternehmen wollte den Eigenhandel mit Textilien sowie das Zentrallager aufgeben und zum Jahresende 1.380 von 2.500 Stellen in Frankfurt streichen.
Die Gewerkschaft Verdi und der Betriebsrat verlangen Abfindungen für die von Kündigung bedrohten Mitarbeiter. Am Freitag hatte ein Firmensprecher erklärt: "Das Unternehmen prüft alle Optionen, um möglichst finanzierbare Lösungen zu finden."
