Die Liste der Gläubiger von Schlecker ist lang, die Höhe ihrer Forderungen geht in die Milliarden. Bei der Auktion des Inventars griffen Insbesondere Handwerker und Einzelhändler zu.
Käufer für Regionallager gesucht
Im Vergleich zu den gewaltigen Forderungen gegen Schlecker ist der Auktions-Erlös aber eher ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Gläubiger, wie etwa die Werbeagentur Grey, verlangen Angaben der Insolvenzverwaltung zufolge mehr als eine Milliarde Euro.
Die Versteigerung sollte deshalb vor allem dazu dienen, die 13 Regionallager zu leeren, für die ein Makler im Moment nach Käufern sucht. Der Verkauf der Immobilien werde nun forciert, sagte der Sprecher.
Die Lichter bei Schlecker waren Ende Juni ausgegangen, in Deutschland verloren etwa 25.000 Menschen ihren Job.
