
Weihnachten wird das Fest des Sparens
Die Vorfreude auf Weihnachten dürfte beim Einzelhandel von Tag zu Tag sinken. Auch eine Studie von Deloitte zeigt, dass die Verbraucher bei den Geschenken knausern werden.
Thomas RehmRedakteurBargeld und Bücher
Insgesamt wollen die Deutschen 6,3 Prozent weniger Geld für Geschenke und 1,6 Prozent weniger für Nahrungsmittel ausgeben als im Vorjahr. Die beliebtesten Geschenke sind nach wie vor Bargeld, Bücher, Geschenkgutscheine und Tonträger wie CDs. Bei Kindern, die jünger als zwölf Jahre sind, stehen Spielekonsolen und Computerspiele am höchsten im Kurs. Jugendliche (12 bis 18 Jahre) präferieren laut Deloitte-Studie Bargeld und Computerspiele.
Für 48 Prozent der Befragten ist ausschließlich der Preis entscheidend - unabhängig von Nachhaltigkeitsüberlegungen oder davon, wie der Preis zustande kommt. Das Internet gilt als Einkaufsmedium der Zukunft.
Unterschiedliches Nutzerverhalten im Internet
Beim Interneteinkauf ist ein nach Einkommen gestaffeltes Verhalten zu beobachten: Während die unteren Einkommensgruppen das Netz eher für Preisrecherchen nutzen, kaufen die oberen hier verstärkt ein.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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