Ein Ex-Lidl-Manager hat beim angeschlagenen Kaufhausbetreiber Woolworth das Ruder übernommen. Grund für den Chefwechsel: schlechte Geschäftszahlen.
Unter der Führung von Robert Brech erfolgte nach zweijährigen Verhandlungen im November 2007 der Verkauf der Gesellschaftsanteile an den Londoner Handelsspezialisten Argyll Partners.
Schwierige Geschäftslage
Nach Informationen der Lebensmittel Zeitung ist Woolworth weit davon entfernt, die im laufenden Geschäftsjahr avisierten 900 Millionen Euro Brutto-Umsatz zu erreichen. Der Umsatz drohe sogar unter die Marke aus dem Vorjahr zurückzufallen. 2008 erwirtschaftete das Unternehmen einschließlich der österreichischen Dependance rund 850 Millionen Euro.
Woolworth Deutschland verfügt über 323 Filialen in Deutschland und Österreich. Das Unternehmen beschäftigt rund 11.000 Mitarbeiter.
M. Crescenti
