
3D-Internet: In fünf Jahren Alltag
Virtuelle 3D-Onlinewelten à la Second Life befinden sich derzeit zwar noch in einer Pionierphase. Schon in fünf Jahren könnten sie allerdings bereits eine ähnliche Bedeutung erlangt haben wie das Web heute.
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Virtuelle 3D-Onlinewelten à la Second Life befinden sich derzeit zwar noch in einer Pionierphase. Schon in fünf Jahren könnten sie allerdings bereits eine ähnliche Bedeutung erlangt haben wie das Web heute.

Mit der geplanten Richtlinie wollen die Abgeordneten den Kampf gegen die weltweite Internetzensur aufnehmen. So soll etwa jährlich eine schwarze Liste mit jenen Ländern erstellt werden, die das Web zensieren.

Fast die Hälfte der Internet-User nutzt an einem durchschnittlichen Online-Tag Suchmaschinen. Die am häufigsten genutzte Online-Applikation bleiben aber auch weiterhin E-Mail-Dienste, die von 60 Prozent der Nutzer verwendet werden.

Internetprovider sollen künftig noch stärker als bisher zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen im Web herangezogen werden. Zu dieser Übereinkunft kamen die Minister für Kultur und Medien der 27 EU-Mitgliedsstaaten bei einem informellen Treffen in Versailles.

Rund ein Zehntel der chinesischen Internetnutzer im Alter zwischen 13 und 31 Jahren ist onlinesüchtig. Die größte Zahl der Betroffenen stammt dabei aus der Altersgruppe der Jugendlichen zwischen 18 und 23 Jahren.

Seit dem 01.01.2008 ist das revidierte Obligationenrecht in Kraft. Es verpflichtet Unternehmen, spätestens für die Jahresrechnung 2008 ein Internes Kontrollsystem (IKS) nachzuweisen. Folgerichtig haben bereits zahlreiche Unternehmen ein Internes Kontrollsystem aufgebaut oder stehen vor dessen Einführung.

Nachrichtenportale im Internet haben neue Rekordwerte erreicht. Die Nutzung hat sich innerhalb von vier Jahren verdoppelt, mittlerweile informiert sich jeder fünfte Deutsche online über aktuelle Geschehnisse.

Chinesische Blogger lehnen sich immer stärker gegen die staatlichen Zensurmaßnahmen auf. Die sogenannte "Great Firewall" - die automatisierte Internetzensur seitens der Behörden - beginnt ein klein wenig zu bröckeln.

Migranten in Deutschland nutzen das Internet, um ihren politischen Anliegen Gehör zu verschaffen. Die Herangehensweise der einzelnen Volksgruppen gestaltet sich dabei sehr vielfältig, so ein Ergebnis der Tagung "Migration, Internet und Politik. Potenziale für Partizipation, Kommunikation und Integration", die am 3. und 4. Juli im Rahmen des Forschungsprojekts "Politisches Potenzial des Internet" der Uni Münster stattgefunden hat.

Wie im Vorfeld erwartet hat der Vorstand der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) im Rahmen des ICANN-Meetings in Paris beschlossen, dass es in Zukunft deutlich mehr Top-Level-Domains (TLDs) im Internet geben wird.

Microsoft hat gemeinsam mit der Universität München eine Webplattform namens IRBI (Internet Risk Behaviour Index) gestartet, die es Nutzern erlaubt, ihr Verhalten gegenüber potenziellen Internetgefahren zu testen.

Wie die reale Welt unterliegt auch der Cyber-Space in puncto Kinder- und Jugendschutz einer Reihe von rechtlichen Vorschriften. Gesetzliche Grundlage bildet der Staatsvertrag über den Schutz der Menschenwürde und den Jugendschutz in Rundfunk und Telemedien, kurz Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV).