
Handel setzt auf Werbepost
Im 1. Halbjahr 2008 gaben deutsche Unternehmen 1,8 Milliarden Euro für Werbesendungen aus. Händler und Versender sind die größten Nutzer.
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Im 1. Halbjahr 2008 gaben deutsche Unternehmen 1,8 Milliarden Euro für Werbesendungen aus. Händler und Versender sind die größten Nutzer.

Die Health-Claims-Verordnung der EU gilt seit einem Jahr. Bis sie wirklich hält, was sie verspricht, wird noch einige Zeit vergehen.

Handzettel sind nach wie vor eines der beliebtesten Marketinginstrumente des Handels. Doch die Gestaltungsmöglichkeiten sind vielfältiger denn je.

Web-2.0-Plattformen drängen in Richtung interaktive Werbung. Denn bislang lässt sich mit den Anzeigen in Social Networks und auf Videoportalen nicht so viel Geld verdienen wie von den Unternehmen zunächst erhofft.

Die Online-Werbung hat ihr Wachstumspotenzial in manchen Regionen offenbar schon ausgeschöpft. Glaubt man dem aktuellen Bericht des Marktforschungsunternehmens comScore könnten sich abflauende Klickraten seitens der Nutzer stärker auf das Werbesegment auswirken, als bislang angenommen.

95 Prozent aller im dritten Quartal des laufenden Jahres versendeten E-Mails waren Spam. Bei der thematischen Aufschlüsselung geht Werbung für pharmazeutische Produkte als Sieger hervor.

DSL-Anschlüsse sind in vielen Fällen deutlich langsamer, als von den Anbietern angepriesen. In manchen Städten hinkt die DSL-Geschwindigkeit der Werbung um bis zu 64 Prozent hinterher.

Nokia baut seine Geschäftssparte Internet Services aus. Der finnische Handy-Hersteller wird das US-Unternehmen Enpocket übernehmen. Enpocket ist laut eigenen Angaben das weltweit führende Unternehmen im Bereich Mobile Advertising und bietet Technologien und Services rund um die Erstellung von mobilen Werbekampagnen an.

Die weltweiten Investitionen in Online-Werbung werden schon 2008 die Ausgaben in Radiowerbung überholen. Damit korrigieren die Analysten von ZenithOptiMedia ihre Prognosen vom Dezember, in denen Internet das Radio erst 2009 überholen sollte. Führend bei Online-Werbung ist Großbritannien, wo der Marktanteil des Mediums bereits dieses Jahr 16,6 Prozent beträgt und bis 2009 die 20-Prozent-Marke durchbrechen soll.

Auf dem Arbeitsmarkt setzt sich nach und nach der Trend von Online-Videobewerbungen durch. Inzwischen findet sich gar eine Reihe an selbst gedrehten Bewerbungsfilmchen Arbeitssuchender auf der Videoplattform YouTube.

Vor dem Hintergrund rasant steigender Klickbetrugsraten bei der so genannten Pay-Per-Click-Werbung im Internet, profitierten bislang große Suchmaschinenbetreiber aus den daraus resultierenden Mehreinnahmen.