
Karstadt baut Sortiment um
Karstadt-Chef Andrew Jennings will den Umbau des Warenhausbetreibers in vier bis fünf Jahren abschließen. Am Ende sollen die Verkaufsflächen in den Filialen grundlegend anders aussehen als heute.
Die Zukunft der Warenhäuser und Kaufhäuser: Karstadt, Kaufhof, Galeria und die Transformation großflächiger Handelsformate.
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Karstadt-Chef Andrew Jennings will den Umbau des Warenhausbetreibers in vier bis fünf Jahren abschließen. Am Ende sollen die Verkaufsflächen in den Filialen grundlegend anders aussehen als heute.

Der Hamburger Immobilienentwickler ECE übernimmt das 2005 eröffnete Megaló Shoppingcenter in Chieti in den italienischen Abruzzen.

Die Drogeriemarktkette Schlecker gibt sich weiter kundennah und testet nun eine Werbepublikation in türkischer Sprache. Die Mischung aus Magazin und Prospekt soll zunächst in Duisburg verteilt werden.

Nach Informationen der Presseagentur dpa will Karstadt-Eigentümer Berggruen nun auch Kaufhof übernehmen. An der Metro-Warenhaustochter ist dem Handelsblatt zufolge allerdings auch der griechische Milliardär Economou interessiert.

Der Centerbetreiber ECE hat die "City-Passage" in Bielefeld von der WestLB gekauft. Das Einkaufszentrum in bester Innenstadtlage soll nun modernisiert werden.

Online kaufen, im Geschäft abholen - oder andersherum: In den nächsten fünf Jahren will Karstadt zum Multichannel-Anbieter avancieren. Das Ziel: Zehn Prozent des Umsatzes sollen im Web erwirtschaftet werden.

Nach dem PR-Desaster um schlichte Kunden und intelligente Pressesprecher muss die Schlecker auch noch einräumen, im Jahr 2011 erneut Verluste zu schreiben. Die Drogeriekette kündigt weitere Filialschließungen an.

Bei Aldi Süd gehts um die Wurst: Statt wie in der Werbung suggeriert handwerklich hergestellte Fleischprodukte verkaufe der Discounter Industrieware: Das sei eine bewusste Täuschung, argumentiert der Fleischer-Verband.

Stadtumbau in Passau, moderate Centergröße in Trier, Innenstadtausrichtung in München: Erfolgreiche Handelsstandorte sind kein Zufall. Der Handel zeigt, wo gute Konzepte greifen.

Bisher haben Discounter lediglich Touristik-Pakete von etablierten Reiseveranstaltern unter ihrem Markennamen verkauft. Doch Lidl will bald Hotelübernachtungen und Kreuzfahrten direkt anbieten.

Zwei Jahre nach der Hertie-Insolvenz stehen immer noch mehr als die Hälfte der ehemaligen Warenhäuser zum Verkauf. Der Handel sprach mit den Käufern über ihre Pläne.