Frau scannt an der Supermarktkasse eine Treuekarte, im Hintergrund Regale
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Neun von zehn Briten sammeln Punkte

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Neun von zehn Briten gehören mindestens einem Treueprogramm an, berichtet Channelx.world. Im vergangenen Jahr hätten sie Prämien im geschätzten Wert von 4,43 Mrd. Pfund eingelöst. Im Schnitt sammle jeder in zwölf Programmen, meist bei Supermärkten (87 Prozent) und Filialisten (66 Prozent). 40 Prozent wollten so die Alltagskosten senken, 21 Prozent behandelten ihre Punkte als Rücklage. Wer seine Treue einlöse, spare dadurch durchschnittlich 132,30 Pfund im Jahr.

Treueprogramme sind in Großbritannien zu einem festen Bestandteil des Einkaufsalltags geworden. Laut dem ersten Rewards Report 2026 von American Express gehören 90 Prozent der Briten mindestens einem Programm an; Channelx.world berichtet über die Ergebnisse. Grundlage ist eine Befragung von 4.000 Erwachsenen im Vereinigten Königreich. Im vergangenen Jahr lösten Verbraucherinnen und Verbraucher demnach Prämien im geschätzten Wert von 4,43 Milliarden Pfund ein.

Zwölf Programme pro Person

Im Schnitt ist eine Person in Großbritannien Mitglied in zwölf verschiedenen Programmen. Am stärksten verbreitet sind Angebote von Supermärkten: 87 Prozent der Befragten nutzen sie. Es folgen Programme von Filialisten mit 66 Prozent sowie Food- und Drink-Ketten mit 50 Prozent. Auch Reward- oder Cashback-Kreditkarten spielen mit 44 Prozent eine wichtige Rolle und berühren damit unmittelbar den Bereich Payment. Weitere Programme stammen von lokalen Händlern, Reiseanbietern und Cashback-Plattformen.

Die Zahlen zeigen, dass Loyalitätsangebote weit über klassische Rabattmechaniken hinausreichen. Nach Angaben von American Express sammeln Mitglieder bei mehr als einem Drittel ihrer Ausgaben Prämien. 46 Prozent sagen, das Sammeln und Einlösen von Rewards sei bereits in ihren Alltag eingebettet. Für den Einzelhandel bedeutet das: Treueprogramme werden nicht mehr nur als Aktionsinstrument wahrgenommen, sondern als regelmäßiger Begleiter von Kaufentscheidungen.

Rewards als Instrument gegen steigende Alltagskosten

Ein zentraler Befund ist die finanzielle Funktion der Programme. 40 Prozent nutzen Rewards, um Alltagskosten zu senken. 37 Prozent wollen geplante Anschaffungen günstiger oder wertiger gestalten. 21 Prozent betrachten ihre Punkte sogar als zusätzliche Rücklage, auf die sie bei Bedarf zurückgreifen können. Damit fließen Treuevorteile zunehmend in die persönliche Haushaltsplanung ein.

Mitglieder, die Prämien einlösen, schätzen ihre durchschnittliche Ersparnis in den vergangenen zwölf Monaten auf 132,30 Pfund. Die obersten fünf Prozent der Einlöser kommen im Schnitt auf 797,50 Pfund. Diese Werte beziehen sich auf finanzielle Einsparungen und erfassen nicht die zusätzlichen Vorteile, die viele Programme ebenfalls bieten.

Mehrwert entsteht auch durch Erlebnisse

53 Prozent der Mitglieder erhalten laut Studie zusätzliche Leistungen wie Reise-Upgrades, Zugang zu exklusiven Events, Lounges oder Mitgliederbereichen. 35 Prozent halten Programme für wertvoller, wenn sie solche Zusatzvorteile bieten. 32 Prozent geben an, dadurch Erlebnisse freizuschalten, die sie sich üblicherweise nicht ermöglichen könnten. Ein Viertel spricht sogar von Chancen auf einmalige Erfahrungen.

American Express ordnet die Entwicklung als Hinweis darauf ein, dass Erwartungen an Treueprogramme gestiegen sind. Aus Sicht des Unternehmens müssen Angebote flexibel, relevant und spürbar wertvoll sein, damit Kundinnen und Kunden einer Marke wiederholt den Vorzug geben. Das betrifft auch Marketing-Strategien, denn Loyalität entsteht hier über eine Kombination aus Preisvorteil, Nutzbarkeit im Alltag und ergänzenden Leistungen.

Die Zufriedenheit mit der Nutzung ist hoch: 74 Prozent der Briten geben an, das Beste aus ihren Rewards-Programmen zu machen. Der Rewards Report 2026 kündigt weitere Einblicke zu Sammel- und Einlöseverhalten, künftigen Absichten sowie zur „Psychologie des Ansammelns“ an; die vorliegenden Ergebnisse basieren auf der Befragung von 4.000 Erwachsenen im Vereinigten Königreich.

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