Foto: Smartphone neben Kassenbons und farbigen Kundenkarten auf hellem Schreibtisch
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KI und Cashback-Apps schnappen sich das Werbegeld

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Marketing-Entscheider im E-Commerce wollen 63 Prozent ihrer zusätzlichen Budgets in KI-Shoppingtools sowie in Cashback- und Spar-Apps stecken statt in klassische Digitalwerbung, zeigt eine Studie der Northwestern University und Minty. Der Hintergrund: Kunden ließen zunehmend KI nach Rabatten, Cashback und günstigeren Alternativen fahnden. Für zwei Drittel der 150 befragten Entscheider sei KI im kommenden Jahr deshalb das wichtigste Tor zum Kunden, mehr als die Hälfte davon verknüpfe sie mit Spar-Apps. Deren Anteil am Budget solle von 18 auf 30 Prozent steigen.

Eine Studie der Northwestern University und Minty zeigt eine deutliche Verschiebung bei den geplanten Ausgaben im digitalen Handel: Marketing-Entscheider im E-Commerce wollen 63 Prozent ihrer zusätzlichen Budgets in KI-Shoppingtools sowie in Cashback- und Spar-Apps lenken. Klassische Digitalwerbung verliert damit im Vergleich zu neuen, näher am Kaufprozess liegenden Kanälen an Gewicht.

KI wird zum Einstieg in die Produktsuche

Der zentrale Treiber dieser Entwicklung ist ein verändertes Such- und Einkaufsverhalten. Kunden lassen zunehmend KI-Systeme nach Rabatten, Cashback-Angeboten und günstigeren Alternativen suchen. Damit rückt die Frage in den Vordergrund, wie Marken und Händler in solchen assistierten Kaufprozessen sichtbar bleiben. Für viele Entscheider wird der Kontakt zum Kunden weniger über klassische Anzeigenlogik definiert, sondern über Tools, die unmittelbar bei Preisvergleich, Sparpotenzial und Produktauswahl helfen.

Nach Angaben der Studie sehen zwei Drittel der 150 befragten Entscheider KI im kommenden Jahr als wichtigstes Tor zum Kunden. Mehr als die Hälfte dieser Gruppe verbindet den Einsatz von KI ausdrücklich mit Spar-Apps. Das deutet darauf hin, dass automatisierte Produktempfehlungen und preisorientierte Einkaufshilfen zunehmend zusammen gedacht werden. Für das Marketing im Onlinehandel verschiebt sich damit der Fokus: Relevanz entsteht stärker dort, wo Kaufabsicht, Preisinteresse und digitale Assistenz zusammentreffen.

Cashback- und Spar-Apps gewinnen Budgetanteile

Besonders deutlich wird der Strategiewechsel beim geplanten Budgetmix. Der Anteil von Cashback- und Spar-Apps soll laut Studie von 18 auf 30 Prozent steigen. Diese Entwicklung zeigt, wie stark Händler und Marken auf Kanäle setzen, die konkrete Kaufanreize bieten. Sparmechaniken werden damit zu einem zentralen Bestandteil der digitalen Kundenansprache, vor allem wenn KI-Systeme aktiv nach finanziellen Vorteilen suchen und sie in den Entscheidungsprozess einbeziehen.

Die Befragung macht zugleich sichtbar, dass zusätzliche Mittel im E-Commerce gezielter in kaufnahe Technologien fließen. KI-Shoppingtools und Spar-Apps versprechen Zugang zu Kunden in Momenten, in denen bereits ein konkretes Interesse an Produkten, Preisen oder Alternativen besteht. Für Anbieter entsteht daraus ein neuer Wettbewerb um Sichtbarkeit in digitalen Assistenten, Rabattumfeldern und Cashback-Angeboten.

Die Studie basiert auf 150 befragten Entscheidern und beschreibt damit eine klare Budgettendenz: Von jedem zusätzlichen Marketing-Dollar im E-Commerce sollen 63 Cent in KI-Shoppingtools sowie Cashback- und Spar-Apps fließen; der App-Anteil am Budget soll von 18 auf 30 Prozent steigen.

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