Der Online-Händler Alza.at bindet Klarna als Zahlungsdienst ein, berichtet Medianet.at. Wer auf der Website oder in der App bestelle, könne ab sofort direkt, binnen 30 Tagen, in drei zinsfreien Raten oder per Finanzierung zahlen. In Wien liefere der Händler bereits 53 Prozent der Bestellungen an Abholstationen oder Paketautomaten.
Der Online-Händler Alza.at erweitert in Österreich seine Zahlungsoptionen und arbeitet dafür künftig mit Klarna zusammen, berichtet Medianet.at. Kundinnen und Kunden können Einkäufe auf der Website sowie in der Alza-App ab sofort direkt bezahlen, innerhalb von 30 Tagen begleichen, in drei zinsfreien Raten zahlen oder eine Finanzierung wählen. Für Alza ist die Kooperation ein weiterer Schritt, um den Checkout flexibler zu gestalten und mehr Auswahl bei der Bezahlung anzubieten.
Mehr Auswahl beim Bezahlen
Die Einbindung von Klarna stärkt Alzas Position im österreichischen Onlinehandel, insbesondere bei größeren Anschaffungen. Nach Angaben des Unternehmens wird der Dienst unter anderem für Mobiltelefone, Spielekonsolen und Haushaltsgeräte genutzt. Klarna kann laut Alza-Geschäftsführer Lukáš Mikolášek grundsätzlich für jeden Einkauf eingesetzt werden. Damit rückt Payment stärker in den Mittelpunkt des Einkaufserlebnisses: Die Kasse soll weniger Hürde sein und Kundinnen und Kunden mehr Kontrolle über den Zahlungszeitpunkt geben.
Klarna-Österreich-Chef Florian Dutter bezeichnet Alza als einen der sichtbarsten Namen im österreichischen Online-Handel. Die Kundschaft kaufe dort Produkte von Elektronik über Haushaltsgeräte bis zu Eigenmarken. Mit der neuen Lösung könne sie am Ende des Bestellprozesses jene Zahlungsmethode auswählen, die am besten zur jeweiligen Situation passt. Im Zentrum steht damit mehr Zahlungsflexibilität bei Bestellungen über Webshop und App.
Abholung gewinnt in Wien an Bedeutung
Neben der Zahlungsabwicklung verweist Alza.at auf Veränderungen in der Zustellung. In Wien werden bereits 53 Prozent der Bestellungen an Abholstationen oder Paketautomaten geliefert. Damit zeigt sich, dass alternative Zustellwege im städtischen Raum eine relevante Rolle spielen. Für den Händler entsteht daraus ein weiterer Hebel, um Bestellungen effizient abzuwickeln und Kundinnen und Kunden planbare Übergabepunkte anzubieten.
Auch die Nachfrage im Sortiment entwickelt sich laut Alza dynamisch. Bei Computer-Komponenten sei das Interesse an KI-Hardware zuletzt deutlich gestiegen. Besonders gefragt seien KI-Beschleuniger, die für das Ausführen und Trainieren von KI-Modellen eingesetzt werden. Der Trend betrifft damit ein spezialisiertes Segment, das durch neue Anwendungen und Rechenanforderungen an Sichtbarkeit gewinnt.
Zuwächse meldet Alza.at außerdem bei Fitness-Trackern. Die Umsätze in dieser Kategorie stiegen im Jahresvergleich um einen hohen zweistelligen Prozentsatz. Zu den Bestsellern zählen Geräte von Whoop. Die Kombination aus erweiterten Zahlungsarten, wachsender Nachfrage nach Technikprodukten und hoher Nutzung von Abholstationen zeigt, welche Bereiche den Händler aktuell prägen: flexible Bezahlung, Elektroniksortimente mit KI-Bezug und Zustellung an Automaten, in Wien bereits bei 53 Prozent der Bestellungen.

etailment
Unter dem Namen Redaktion veröffentlicht das Team von etailment.de gemeinsam recherchierte Nachrichten und Analysen aus dem digitalen Handel.
Alle Beiträge