
Ahold kommt mit Albert Heijn nach Deutschland
Rewe hat es mit seinen "to go"-Märkten vorgemacht, nun zieht der Ahold-Konzern nach. Die Niederländer wollen zehn Minimärkte in Deutschland eröffnen, allerdings regional begrenzt.
Björn BöerChefredakteurZehn Jahre Erfahrung
Zielgruppe seien vor allem Pendler, Angestellte und Studenten, die sich ohne großen Zeitaufwand Essen und Trinken kaufen wollen. Deshalb würden die Shops beispielsweise an Verkehrsknotenpunkten eröffnet. Als Hauptkonkurrenten sieht er Bäckereien und Tankstellenshops. Aber auch Lebensmittelhändler wie die Rewe seien Konkurrenten bei der Expansion in Deutschland. Der zweitgrößte deutschen Handelskonzern hat bereits erste Läden seines Konzeptes "Rewe to go" eröffnet.
In der Vergangenheit haben sich mehrere ausländische Händler wie der US-Gigant Wal-Mart aus dem deutschen Lebensmittelhandel wieder zurückgezogen. Hotz verwies darauf, dass Ahold mit seinem Konzept "Albert Heijn to go" über 10 Jahre Erfahrung verfüge. In den Niederlanden gibt es bisher 54 solcher Shops.

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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