Amazon attackiert den stationären Handel in München

Amazon attackiert den stationären Handel in München

2 Min.Aktualisiert am
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Nun können auch die Münchener Amazon Prime-Kunden ihre Bestellungen innerhalb einer Stunde liefern lassen. Das ist aber nicht alles, was der Versender in der bayerischen Hauptstadt vorhat.

"Preis ist eine hohe Hürde"

Die Münchner Händlerorganisationen beobachten den Start des Lieferservices mit gemischten Gefühlen. "Das trifft den stationären Handel schon ins Mark", zitiert die "Süddeutsche Zeitung" etwa Bernd Ohlmann, Sprecher des Handelsverbands Bayern (HBE). Doch noch biete Amazon nicht das volle Sortiment, "und der Preis ist eine hohe Hürde".

Amazon verlangt 6,99 Euro, wenn der Kunde die Ware innerhalb einer Stunde geliefert haben möchte. Das geht auch nur in der Innenstadt. Eine weitere Option ist die Lieferung innerhalb eines 2-Stunden-Fensters. Diese ist kostenfrei und geht auch für die Außenbezirke.

Erste Packstation von Amazon

Laut "Süddeutsche Zeitung" plant Amazon bereits die nächste Offensive: Ebenfalls in München soll die erste Packstation des US-Konzerns "Amazon Locker" in Betrieb gehen. Irgendwann werde Amazon in München auch einen stationären Shop eröffnen, ist Bernd Ohlmann überzeugt.
München ist die zweite Stadt in Deutschland, in der Prime-Kunden den schnellen Lieferservice Prime Now nutzen können. In Berlin startete das Angebot im Mai dieses Jahres. In 14 Metropolregionen bietet Amazon seinen Prime-Kunden zudem kostenlos die Lieferung am selben Tag an.

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