
Amazon-Bezahldienst stößt auf Skepsis
Onlinehändler können seit Kurzem die Zahlungsmethode "Bezahlen über Amazon" in ihren Shop integrieren. Eine Umfrage soll nun die Akzeptanz bei Händlern ergründen. Fest steht: Besonders günstig ist der Bezahldienst nicht.
Thomas RehmRedakteurKein Preisbrecher-Angebot
Günstiger als bisherige Bezahlvarianten ist der neue Dienst jedenfalls nicht: Bei einem Monatsumsatz bis zu 5.000 Euro (innerhalb der EU) belaufen sich die Kosten für den Shopbetreiber auf 1,9 Prozent plus 0,35 Euro je Transaktion (vergleichbar zu PayPal), bei einem höheren Umsatz können die variablen Kosten auf 1,2 Prozent sinken, rechnen die Marktforscher von ibi research (Universität Regensburg) vor.
Das Expertenteam, das auch den kostenfreien E-Commerce-Leitfaden erstellt, will nun mit einer Umfrage von Online-Händlern erfahren, ob sie "Bezahlen über Amazon" bei sich als Zahlart einsetzen werden.
Welche Effekte werden auf die Kundenbeziehung erwartet? Welche Risiken für das eigene Geschäft werden befürchtet? Und wie wird die Zahlungslösung insgesamt eingeschätzt? Dies soll in einer Kurzbefragung ermittelt werden.
Die Ergebnisse werden nach Abschluss der Kurzumfrage am 6. Juni auf dem E-Commerce-Tag in München vorgestellt und hier auf derhandel.de veröffentlicht.
Zur Umfrage über "Bezahlen mit Amazon" geht es hier.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
Alle Beiträge