B2C-Volumen größer als B2B-Sendungsaufkommen
Mit mehr als 1 Mrd. jährlichen Sendungsaufkommen entfiel laut dieser Studie bereits im Jahr 2012 die Hälfte des Gesamtvolumens im KEP-Markt auf das B2C-Geschäft. Zwar ist das B2B-Geschäft margenstärker, u.a. da Business-Kunden bei Time Critical Services weniger preissensibel sind als Konsumenten, mit 790 Mio. Sendungen machten B2B-Sendungen jedoch bereits damals einen signifikant niegrigeren Anteil am Gesamtmarkt aus: Der Online-Versandhandel war zum primären Wachstumstreiber für die KEP-Branche avanciert.
Mehr Retouren als Privatpakete
Was des einen Freud, ist des anderen Leid. Und umgekehrt: Wo Händler unter den Aufwendungen für Retouren ächzen (zumindest in den Commodities "Bekleidung" und "Schuhe"), frohlocken die KEP-Dienstleister ob des "kostenlosen" Rückversandes: Bereits in 2012 war das Sendungsaufkommen allein durch Retouren (C2B) größer als das reine Privatkundengeschäft (C2C).
Große und kleine Gewinner
E-Commerce als Wachstumstreiber für die gesamte KEP-Branche? Der große Gewinner im heimischen Markt ist DHL, aber nicht alle KEP-Dienstleister profitieren gleichermaßen von dieser Entwicklung.
Große Gewinner, und weniger große, sowie weitere Zahlen, Daten und Fakten zum E-Commerce als Wachstumstreiber für die KEP-Branche: Die vom bevh beauftragte und von der MRU GmbH durchgeführte Kurzstudie Kurier-Express-Paket - Die schnellen Lieferdienste und der Online-Handel finden Sie hier zum Download (PDF).
Grafik: MRU GmbH
via Lebensmittelzeitung
Redakteur
Karsten Werner ist Logistiker, Projektmanager und Dozent für berufliche Weiterbildung. Er beobachtet seit 2000 die Entwicklungen im E-Commerce. Neben seiner Neugierde an Supply Chains und Best Practices im Onlinehandel, bildeten die Empfehlungssysteme im Web 2.0 später einen weiteren Interessensschwerpunkt. Derzeit liegt sein Themenfokus auf den Geschäftsmodellen und Strategien in den Märkten für digitale Güter. Er schreibt außerdem für Netzwertig.com und twittert unter @KarstenWerner.
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