Frau nimmt morgens Paket von Kurier an der Wohnungstür entgegen
© Black Forest Labs / Flux

Jeder Vierte shoppt jede Woche online

25 Prozent der Deutschen shoppen mindestens einmal pro Woche online, zeigt der „Freizeit-Monitor 2026“ der Stiftung für Zukunftsfragen. Zum Schaufensterbummel oder ins Shopping-Center zieht es nur jeweils 17 Prozent. Auf Online-Plattformen stöbern oder verkaufen 18 Prozent, Lebensmittel ordern elf Prozent, Essen nach Hause liefern lassen sich zehn Prozent. Das Internet nutzen 97 Prozent jede Woche. Das ist Platz eins unter den beliebtesten Freizeitaktivitäten.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
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Der Freizeit-Monitor 2026 der Stiftung für Zukunftsfragen zeigt, wie selbstverständlich digitale Angebote den Alltag in Deutschland prägen. 25 Prozent der Deutschen kaufen mindestens einmal pro Woche online ein. Damit liegt der regelmäßige Einkauf im Netz deutlich vor klassischen Einkaufsformen: Zum Schaufensterbummel oder ins Shopping-Center zieht es jeweils 17 Prozent. Der Onlinehandel ist damit nicht nur ein zusätzlicher Vertriebskanal, sondern Teil der wöchentlichen Freizeit- und Konsumroutine.

Auch andere digitale Einkaufs- und Plattformaktivitäten sind fest im Alltag verankert. 18 Prozent der Befragten stöbern oder verkaufen wöchentlich auf Online-Plattformen. Lebensmittel bestellen elf Prozent regelmäßig im Netz, während zehn Prozent mindestens einmal pro Woche Essen nach Hause liefern lassen. Besonders der Online-Lebensmittelhandel bleibt damit zwar kleiner als das allgemeine Online-Shopping, ist aber bereits ein relevanter Bestandteil digitaler Konsumgewohnheiten. Plattformen, Lieferdienste und Shops konkurrieren dabei um Aufmerksamkeit in einem Umfeld, in dem digitale Nutzung längst zur Normalität geworden ist.

Die stärkste Kennzahl des Freizeit-Monitors betrifft die allgemeine Internetnutzung: 97 Prozent der Deutschen sind jede Woche online. Das Internet belegt damit Platz eins der Freizeitaktivitäten. Für Anbieter, Händler und Plattformen bedeutet das: Digitale Kontaktpunkte sind nicht mehr nur Ergänzung zum stationären Angebot, sondern der zentrale Raum, in dem Information, Inspiration, Einkauf und Unterhaltung zusammenlaufen. Gleichzeitig macht der Vergleich mit Shopping-Centern und Schaufensterbummeln deutlich, dass sich Konsum stärker in den digitalen Alltag verschiebt, ohne dass klassische Einkaufsorte vollständig verschwinden.

Die im Ausgangsmaterial enthaltenen Hinweise zur Website-Nutzung verweisen zudem auf die Rolle von Cookies, ähnlichen Technologien und personenbezogenen Daten. Genannt wird unter anderem die Verarbeitung von IP-Adressen, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Medien von Drittanbietern einzubinden oder Website-Zugriffe zu analysieren. Die Datenverarbeitung kann demnach auch erst infolge gesetzter Cookies stattfinden. Für Nutzerinnen und Nutzer ist dabei entscheidend, dass Einwilligungen auch für www.stiftungfuerzukunftsfragen.de gelten und Daten mit benannten Dritten geteilt werden können. Der Datenschutz wird damit zu einem zentralen Begleitthema digitaler Freizeit- und Konsumangebote.

Besonders hervorgehoben wird die mögliche Verarbeitung personenbezogener Daten in unsicheren Drittländern. Wer in entsprechende Services einwilligt, erklärt sich laut Hinweis auch mit einer Verarbeitung nach Art. 49 Abs. 1 lit. a DSGVO einverstanden. Genannt wird das Risiko, dass Daten von Behörden zu Kontroll- und Überwachungszwecken verarbeitet werden können, möglicherweise ohne Rechtsbehelf. Bei vollständiger Akzeptanz können unter anderem Infogram.com für Diagramme, Vimeo, Spotify und Google Analytics geladen werden; die Dienste sind den Gruppen Funktional und Statistik zugeordnet. Digitale Bequemlichkeit steht damit zugleich im Kontext bewusster Einwilligungsentscheidungen.

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Thomas Rehm
RedaktionThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

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