Während die mittelständischen Optiker weiter über sinkende Absätze klagen, hat Fielmann wieder mehr Brillen verkauft.Fielmann verkauft nach eigenen ...
Im gesamten ersten Halbjahr weitete Fielmann den Absatz um 2 Prozent auf 3,52 Millionen Brillen aus. Der Konzernumsatz erhöhte sich im Zeitraum um 3,8 Prozent auf 571,9 Millionen Euro (Vorjahr: 551,1 Millionen Euro). Der Vorsteuergewinn wuchs um 3,6 Prozent auf 92,3 Millionen Euro (Vorjahr: 89,1 Millionen Euro).
Mittelständische Betriebe stehen unter Druck
Der umsatzstärkste Optikfilialist hat sich schon länger von der Entwicklung der Branche abgekoppelt. Mittelständische Optikbetriebe leiden seit Jahren unter rückläufigen Absatzzahlen und kamen 2012 nur dank gestiegener Preise nur auf ein geringfügiges Umsatzplus.
Fielmann betrieb zum Stichtag 30. Juni 2013 bundesweit 673 Niederlassungen und beschäftigte 15.427 Mitarbeiter (Vorjahr: 14.787 Mitarbeiter), davon 2.586 Auszubildende (Vorjahr: 2.467 Auszubildende). Mit 5 Prozent der deutschen Optikfachgeschäfte stellt Fielmann eigenen Angaben zufolge 37 Prozent aller Auszubildenden im augenoptischen Handwerk. Rund 900 junge Leute beginnen 2013 ihre Ausbildung beim Filialisten.
Das Hamburger Unternehmen ist nicht nur Händler, sondern produziert auch selbst. Besonders profitabel ist das Geschäft mit Gleitsichtbrillen.
