Kunden greifen lieber zu Paypal und Co

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2 Min.Aktualisiert am
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Lieber direkt: Elektronische Bezahlsysteme wie PayPal, sofortüberweisung.de, ClickandBuy, giropay haben im Online- und Versandhandel einen deutlichen Sprung nach vorn gemacht. Sie erreichen mittlerweile einen Anteil von 41 Prozent. Zum Vorjahr konnten sich diese Bezahlformen noch einmal um elf Prozentpunkte steigern. Damit liegen sie deutlich vor dem Rechnungskauf. Nur noch rund 27 Prozent der Verbraucher bezahlen ihre im Internet bestellte Ware am liebsten erst nach dem Erhalt.

Damit liegen sie deutlich vor dem Rechnungskauf. Nur noch rund 27 Prozent der Verbraucher bezahlen ihre im Internet bestellte Ware am liebsten erst nach dem Erhalt.

Der Kauf auf Rechnung muss im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von fünf Prozent (Vorjahr: 32 Prozent) hinnehmen. Das begründet sich natürlich auch damit, dass mittlerweile nicht mehr alle Anbieter den Kauf auf Rechnung anbieten.

Die repräsentative Online-Umfrage vom Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) und von Creditreform Boniversum sieht die Kreditkarte mit einem Anteil von 11 Prozent (Vorjahr: 12 Prozent) weiter abgeschlagen. Auch die Vorauskasse hat mit einem Anteil von nur noch fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr um zwei Prozentpunkte verloren (Vorjahr: 7 Prozent).

Frauen mögen Rechnungen

Männer nutzen die modernen Bezahlsysteme deutlich häufiger (43 Prozent) als Frauen (38 Prozent). Auch die Kreditkarte wird von Männern (16 Prozent) fast dreimal so häufig genutzt wie von Frauen (6 Prozent). Frauen hingegen bevorzugen weiterhin den Kauf auf Rechnung (35 Prozent). Männer nutzen den Rechnungskauf deutlich seltener (20 Prozent).

Die Nutzungspräferenzen von jüngeren und älteren Verbrauchern beim Einkauf im interaktiven Handel haben sich bei den elektronischen Zahlungsmitteln zudem nahezu angeglichen. Die jüngeren Einkäufer (bis 39 Jahre) liegen in der Nutzung der elektronischen Bezahldienste (40 Prozent) sogar mit einem Prozentpunkt hinter den Verbrauchern ab 40 Jahren (41 Prozent).

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