Neckermann.de, Starbucks, Amazon, Google, Showroomprivée, Iceland Foods

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Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9 Neckermann.de: Für den insolventen Versender gibt es bereits erste Anfragen von Kaufinteressenten, so Unternehmenschef Henning Koopmann. Laut Handelsblatt Online hat der Insolvenzverwalter Michael Frege betont, die Suche nach Investoren sei eines der wichtigsten Ziele für das Unternehmen. Der Geschäftsbetrieb wird vorerst wie gehabt

KJKlaus JankeRedakteur
3 Min.· Aktualisiert am
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Neckermann.de: Für den insolventen Versender gibt es bereits erste Anfragen von Kaufinteressenten, so Unternehmenschef Henning Koopmann. Laut Handelsblatt Online hat der Insolvenzverwalter Michael Frege betont, die Suche nach Investoren sei eines der wichtigsten Ziele für das Unternehmen. Der Geschäftsbetrieb wird vorerst wie gehabt weitergeführt. Ab dieser Woche soll der Versand wieder planmäßig laufen. 

Starbucks: Das Thema Mobile Payment bekommt Rückenwind von einem prominenten Player. Laut Wirtschaftswoche Online will die Kaffeekette nun auch in Deutschland das Bezahlen mit dem Smartphone möglich machen. Die bereits vorhandene Smartphone-App von Starbucks soll Ende Oktober um eine Bezahlfunktion erweitert werden. Kunden können sich in der Filiale oder im Internet anmelden und ihre Karte cash oder per Kreditkarte aufladen. Verbunden mit dem Pay- ist auch ein Bonussystem: Da Starbucks über das mobile Bezahlen Daten über vergangene Käufe sammelt, können darüber problemlos Rabatte eingeräumt werden. In den USA zahle bereits jeder vierte Starbucks-Kunde per Smartphone.  

Amazon: Amerikanische Verbraucher finden den den Onlinehändler deutlich vertrauenswürdiger als Facebook, wie eine Umfrage von Harris Interactive und Placecast ergibt, über die Bizreport berichtet. Danach empfinden 66 Prozent der Befragten den Umgang von Amazon mit persönlichen Daten der Käufer akzetabel, während dies nur 33 Prozent der Nutzer über Facebook sagen. 

Zitat des Tages: „Sie haben einen sehr seriösen Eindruck hinterlassen." Bernhard Schiederig von der Gewerkschaft Verdi laut Der Handel über die neuen Insolvenzverwalter von Neckermann.de

Google Der bereits angekündigte Trusted-Store-Service steht nun amerikanischen Händlern zur Verfügung. Das Konzept ähnelt laut Shopanbieter dem in Deutschland eingeführten Trusted-Shop-Gütesiegel, bleibt aber etwas vager. Trusted Stores sollen besondere Zuverlässigkeit garantieren und pünktlich liefern, zudem verspricht Google den Kunden, bei Streitigkeiten mit dem Shop vermittelnd einzugreifen. Google wirbt damit, dass mit Trusted Stores die Konversionsrate um 3,1 Prozent erhöht wird. 

Showroomprivée: Auch der französische Shoppingclub hat laut Versandhausberater nun eine stationäre Dependance. Unter dem Titel "Showroom30" ist in Paris in der Nähe des Triumphbogens (Rue de Lisbonne 30) ein Filialgeschäft eröffnet worden, wo die Kunden nun auch vor Ort kaufen können. 

Iceland Foods: Die britische Supermarktkette startet laut Marketingmagazine.co.uk mit einer eigenen Website seinen zweiten Anlauf in Sachen E-Commerce. Iceland Foods hatte bereits vor sieben Jahren angefangen, Lebensmittel online anzubieten, hatte den Shop dann aber aus Profitabilitätsgründen geschlossen. Das Unternehmen stellte aber fest, dass eine wachsende Zahl von Kunden vom Angebot, sich im Laden gekaufte Lebensmittel nach Hause liefern zu lassen, Gebrauch macht. 

Zahl des Tages: Auf den E-Commerce entfallen laut Bizreport 4 Prozent der Umsätze, die dem britischen Handel durch Diebstahl und Betrug verlorengehen.

Grafik des Tages: Warum Menschen Online-Rezensionen schreiben bei Visual.ly

Lesetipp des Tages: Gedanken zum Scheitern klassischer (und neuer) Versandhändler bei Beobachter Blog

Beliebtester Beitrag im Blog am Vortag: Zalando macht über eine halbe Milliarde Umsatz / Werbung wird zurückgefahren

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KJ
Geschrieben vonKlaus Janke

Redakteur

Klaus Janke ist freier Autor und Journalist mit dem Schwerpunkt Marketing und Medien. Daneben betreut er Corporate-Publishing-Projekte. Von 2000 bis 2008 arbeitete er für HORIZONT, zunächst als Ressortleiter Internet, dann als Ressortleiter Marketing. Davor war er unter anderem für die „WAZ“, für „Prinz“, seine eigene PR-Agentur und als Chefredakteur für das „Journal Frankfurt“ aktiv. Klaus Janke lebt und arbeitet in Frankfurt am Main und bloggt unregelmäßig auch hier: www.jankesbuntewelt.com.

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