Test nicht bestanden: Die Lieferungen mehrerer Onlinesupermärkte wiesen bei einer Stichprobe des Fraunhofer-Instituts eklatante Mängel auf.
Alltäglicher Einkauf simuliert
Für die Stichprobe hatte das Dortmunder Institut in den vergangenen Tagen bei vier Online-Lebensmittelversendern jeweils 17 Produkte bestellt, die einen "alltäglichen Einkauf" simulieren sollten - darunter auch frische und leicht zerbrechliche Produkte, wie beispielsweise Eier.
Insgesamt sei der Markt für den Service zwar "unbestritten vorhanden", die derzeitigen Unternehmenskonzepte jedoch "verbesserungswürdig", hieß es.
Nach den ersten Versuchen von Amazon und Tegut, sowie entsprechenden Absichtserklärungen der Otto-Gruppe, will sich nun auch die Rewe-Gruppe Lebensmittel über das Internet verkaufen.
Verschiedene Medien hatten zuvor bereits Probebestellung abgegeben und die Qualität der Lieferung kritisiert.
