Amazon unter Druck, Adidas bekommt Milliarden, Tui, Google, Apple

Amazon unter Druck, Adidas bekommt Milliarden, Tui, Google, Apple

Gesichtsmasken wurden bislang nicht als Zierde der menschlichen Rasse angesehen, das könnte sich nun rasch ändern. Während Trigema die nüchterne und hygienisch korrekte Version liefert, macht #maskie deutlich – hier ist ein neuer Trend im Anmarsch. Masken mit ästhetischem, humorvollem oder ironischem Anspruch – eine sympathische Antwort auf das Unvermeidliche oder gibt es bald Designermaskies passend zum Outfit?

Iki KühnIki KühnRedakteurin Der Handel / etailment
4 Min.· Aktualisiert am
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Handel NATIONAL
Mit dem Segen der Bundesregierung
Adidas erhält eine Darlehenszusage der staatseigenen Förderbank KfW in Höhe von 2,4 Milliarden Euro plus eine Zusage in Höhe von 600 Millionen Euro von einem Bankenkonsortium an dem UniCredit, Bank of America, Citibank, Deutsche Bank, HSBC, Mizuho Bank und Standard Chartered Bank beteiligt sind. Eine Bedingung war unter anderem: Aussetzung der Dividendenzahlung über die Laufzeit der Kreditvereinbarung. Für das Jahr 2020 hat der Adidas-Vorstand entschieden auf seine kurz- und langfristigen Boni zu verzichten und damit auf rund zwei Drittel seiner Vergütung.

Lehrstellen wackeln

Hundertausende Firmen haben Kurzarbeit angemeldet. Das wird Auswirkungen auf Lehrstellen haben. "Wie viele Azubis am Ende des Sommers tatsächlich eine Lehre beginnen können, dazu „lässt sich derzeit noch keine Prognose abgeben“, zitiert das Handelsblatt den Vize-Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Achim Dercks. Gleichzeitig bleibt unklar, in welchem Umfang Lehrstellen für das folgende Lehrjahr zur Verfügung stehen, für das sich Schüler und Schülerinnen in den nächsten Monaten bewerben.

Lösung in Sicht
Tui ebenso wie Wettbewerber Tochter DER Touristik benötigen für Kundenanzahlungen eine solide Absicherung ansonsten dürfen sie diese nicht annehmen. Jetzt scheint eine Lösung greifbar. Beide wollen einen gemeinsamen Versicherungsfonds mit 130 Millionen Euro aufbauen. Das Bundeskartellamt hat grünes Licht signalisiert, weiß das Handelsblatt.

Corona im Überblick
Wie in den zurückliegenden Wochen informiert etailment Sie weiterhin aktuell über die wirtschaftliche Entwicklung in Zeiten der Corona-Pandemie: Lesen Sie im Corona-Dossier Nachrichten, Berichte und Analysen aus Handel, Gastronomie, Touristik und Modewelt, aus der Lebensmittelbranche, Finanzwelt sowie aus der Logistik. Damit Sie vorbereitet sind auf die Veränderungen in der Wirtschaft und sich für den Restart rüsten.

HANDEL INTERNATIONAL

Amazon muss Sicherheits- und Gesundheitsmaßnahmen einführen
Amazon muss in Frankreich Schutzmaßnahmen für die Gesundheit seiner Mitarbeiter nachbessern. Die Gewerkschaft hatte geklagt. Jetzt hat ein Gericht entschieden, dass Amazon eine Risikoprüfung durchführen und Gesundheits- und Sichheitsmaßnahmen umsetzen muss. Bis auf Weiteres wird das Sortiment auf Lebensmittel, Hygieneprodukte und Gesundheitsartikel eingeschränkt.

Mit Orientierung durch die Krise
Für viele Unternehmen spitzt sich die Lage in der Corona-Krise zu. Die Management-Herausforderungen sind gewaltig. Flexibilität ist gefragt. Gesetze und Recht bieten da Orientierung und schaffen selbst neue Flexibilität. Der Business Guide "Recht: Welche Gesetze durch die Krise helfen" liefert auf 28 Seiten Antworten auf die drängendsten Fragen.

Barmittel statt Aktien
Entsprechend einer Umfrage der Bank of America rechnen nur 15 Prozent der Befragten mit eine raschen, deutlichen Erholung der Konjunktur. Eine zweite Corona-Welle wird von 57 Prozent als das größte Risiko gesehen, berichtet das Handelsblatt. Den Anteil an Barmitteln haben Großanleger in Depots um 0,8 Prozentpunkte auf auf 5,9 Prozent hochgefahren - ein Niveau wie nach dem Terrorangriff im September 2001. Parallel fiel der Aktienanteil auf den niedrigsten Stand seit 2009.

Technik
Keep in touch mit Facebook
Die Coronakrise befördert ganz offenbar so manche Entwicklung. Facebook bringt jetzt für die Apple Watch eine neue App namens Kit heraus, nicht zu verwechseln mit dem legendären Fahrzeug von Knight Rider. Kit steht für Keep in touch. Durch antippen des Bildschirms kann man eine Sprachnachricht, den Standort oder ein Emoji senden wie The Verge berichtet.

Mobilfunkanbieter unter Druck
Die Funklöcher in Deutschland sind legendär. Jeder beteuert die Wichtigkeit des Netzausbaus. Jetzt bekommen Telekom, Vodafone und O2 Druck von der Bundesnetzagentur. Die konstatierte, dass keiner der Anbieter seinen Ausbauverpflichtungen nachgekommen sei und droht mit Strafen, wenn nicht nachgebessert wird.

Kontakte werden verfolgbar
Um künftig einfacher herausfinden zu können, wer mit Corona infizierten Personen in Kontakt gekommen war, haben Apple und Google ein – durchaus umstrittenes – System angekündigt, das Kontakte rückverfolgbar macht. Die technische Basis ist nach Verge die Bluetooth Low Energy Funktechnologie. Eine Gruppe deutscher Tech-Start-ups mit dem Namen GesundZusammen warnt die Bundesregierung, die Kontrolle über die Daten der Bürgerinnen und Bürger nicht aus der Hand zu geben, so das Handelsblatt.

Favorit der Leser:
Wer in diesen Tagen Umsatz retten will, stürzt sich aufs Internet und richtet sich einen Onlineshop ein. Doch neben den technischen Hürden lauern auch rechtliche Fallstricke beschreibt der Beitrag "Wenn die Website zur Rechtsfalle wird."
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Iki Kühn
Geschrieben vonIki Kühn

Redakteurin Der Handel / etailment

Iki Kühn ist Redakteurin von Der Handel und etailment.de. Sie studierte Ernährungs- und Wirtschaftswissenschaften, absolvierte ihr Volontariat bei der Lebensmittel Zeitung im Deutschen Fachverlag, für den sie über zehn Jahre arbeitete, und war unter anderem als Autorin für den Burda-Verlag sowie als stellvertretende Chefredakteurin für Titel der Medienunion tätig. Seit rund zehn Jahren widmet sie sich digitalen Medien wie Online-Publikationen und der Produktion von Kurzvideos.

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