Otto, Mobile-First, Amazon, Weihnachtsbudget, Shöpping, Google, Alexa, Perplexity Shopping, Yuka, KI-Weiterbildung, HDE-Prognose

Otto, Mobile-First, Amazon, Weihnachtsbudget, Shöpping, Google, Alexa, Perplexity Shopping, Yuka, KI-Weiterbildung, HDE-Prognose

Aktuelle E-Commerce-News: Otto, Mobile-First, Amazon, Weihnachtsbudget, Shöpping, Google, Alexa, Perplexity Shopping, Yuka und weitere Themen im Überblick.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
7 Min.· Aktualisiert am
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Das müssen Sie heute zum Thema E-Commerce wissen.

Certificate of Advanced Studies (CAS) in International Retail Management an der Universität St.Gallen – Seien Sie dabei!
Ab dem 11. Februar 2025 startet die nächste Durchführung des englischsprachigen CAS in International Retail Management! Hochkarätige Referenten aus Forschung und Praxis vermitteln das Rüstzeug, um Ihr Unternehmen erfolgreich in die Zukunft zu führen. Das flagship Programm orientiert sich an aktuellen Managementherausforderungen im Handel und fördert den informellen Austausch zwischen Branchenkollegen:innen. Weitere Details und Anmeldung bis 1. Januar 2025

HANDEL NATIONAL

Otto meldet Plus von 30 Prozent am Singles‘ Day
Otto verzeichnete beim Singles‘ Day laut Pressemitteilung ein Umsatzplus von 30 Prozent und überschritt kürzlich die Marke von zwölf Mio. aktiven Kunden. Als besonders beliebt entpuppten sich Strickpullover (plus 76 Prozent), Kinderspielzeug (plus 65 Prozent) und Kopfhörer (plus 54 Prozent). Außerdem startet Otto am 19. November mit mehr als 40.000 geplanten Angeboten in den Black-Friday und verlängert die Rückgabefrist für alle ab dem 1. November gekauften Produkte bis zum 31. Januar 2025.

Der Kunde ist König und das Smartphone sein Zepter
Obwohl mehr als jeder zweite Euro im deutschen Onlinehandel inzwischen über das Smartphone ausgegeben wird, sind die meisten Onlineshops noch immer nicht mobiloptimiert. Dabei ist eine Mobile-First-Strategie wichtiger als je zuvor. Welche wichtige Rolle Produktseiten dabei spielen und wieso ein nahtloser Übergang zwischen den Versionen möglich sein sollte, erklärt Michael Witzenleiter, Gründer und Geschäftsführer von Conversion Maker, in einem neuen Expertenbeitrag.

81 Prozent wollen 2025 nicht beim Online-Shopping sparen
Obwohl die Hoffnung der Deutschen auf eine Verbesserung der Wirtschaftslage von 47 Prozent der Befragten auf 42 Prozent gefallen ist, planen 81 Prozent ihre Online-Ausgaben beizubehalten oder zu erhöhen, belegt der E-Commerce Report von Mollie. Onlinehändler können Kunden laut der Ergebnisse besonders durch Preistransparenz, regelmäßige Rabatte und eine vertrauenswürdige Markenpräsenz überzeugen. Den Verkaufserfolg steigern außerdem flexible Zahlungsmöglichkeiten mit Ratenkaufoptionen sowie ein erstklassiger Service, der kostenlose Retouren und intelligente Chatbots einschließt.

Amazon löscht versehentlich Angebote
Amazon-Händler verloren in den vergangenen Tagen zahlreiche Produktangebote (SKUs) durch einen technischen Fehler beim Hochladen ihrer Produktdaten über Amazons Dateitabellen (Flat Files), berichtet Onlinehaendler-News.de. Die Aktualisierung der Datenblätter hätte ungewöhnlich lange Ladezeiten von drei bis vier Stunden benötigt und eine automatische Wiederherstellung der gelöschten Angebote sei nicht möglich gewesen. Laut Amazon sei der Fehler aber behoben.

„Rufus“ berät jetzt Österreicher und Deutsche
Der KI-basierte Einkaufsassistent „Rufus“ ist laut Pressemitteilung jetzt für alle Amazon-Kunden in Deutschland und Österreich in der Shopping-App verfügbar. Der digitale Assistent beantwortet Produktfragen über die technischen Daten hinaus, vergleicht verschiedene Artikel und bietet allgemeine Einkaufsberatung auf Basis des Amazon-Produktkatalogs und Informationen aus dem Netz. Nutzer können die Qualität der Antworten durch ein eingebautes Bewertungssystem verbessern helfen.

Nur 410 Euro für Weihnachtsgeschenke
Deutsche Verbraucher planen für Weihnachten durchschnittlich 410 Euro für Geschenke, Deko und Festessen auszugeben, deutlich weniger als Briten (812 Pfund) oder Franzosen (547 Euro), wie eine Adobe-Umfrage zeigt. Bei der Auswahl der Geschenke setzen 64 Prozent auf Social Media und 35 Prozent planen KI-Anwendungen für Preisvergleiche und Produktsuche einzusetzen. Während 69 Prozent der Befragten steigende Preise im stationären Handel wahrnehmen, bemerken nur 39 Prozent Preisanstiege im Online-Handel.


HANDEL INTERNATIONAL

Online-Shöpping auch für Deutsche
Shöpping, der Online-Marktplatz der österreichischen Post, erweitert sein Liefergebiet laut Pressemitteilung nach Deutschland und startet heute mit einer eigenen deutschen Domain. Österreichische Händler können ihr gesamtes oder nur Teile ihres Sortiments in Deutschland anbieten und erhalten bis Ende Dezember dafür sechs Euro pro Bestellung gutgeschrieben; alle deutschen Shöpper können versandkostenfrei einkaufen. In Österreich umfasst das Angebot bereits mehr als 28.000 Produkte allein im Bereich Damenmode, darüber hinaus österreichische Lebensmittel und Spezialitäten, rund 5.000 Weine und weitere Sortimente wie Elektronik, Haushaltswaren oder Beauty.

Google muss sich wahrscheinlich von Chrome trennen
Das US-Justizministerium wird heute wahrscheinlich von Google fordern, den Browser Chrome zu verkaufen, so Googlewatchblog.de. Dieser gelte als Schlüsselprodukt im Ökosystem des Unternehmens, da die meisten Nutzer so ihre Google-Suchen starten. Die Forderung sei Teil der geplanten Monopol-Zerschlagung, nachdem ein US-Gericht Google bereits als illegales Monopol eingestuft habe. Offen bleibe, an wen der Browser verkauft werden könne und was mit dem Open-Source-Projekt „Chromium“ geschehe, auf dem auch andere Browser wie beispielsweise Edge basieren.

Die „schlaue“ Alexa kämpft mit Problemen
Der Start von Amazons Alexa-Update soll sich nach Informationen von Fortune.com wegen technischer Schwierigkeiten wohl zum dritten Mal verschieben und erst 2025 stattfinden. Zum einen sollen die Entwickler mit den zu langsamen Antworten des KI-Systems kämpfen, was bei Tests nur zu einer Nutzerzufriedenheit von 4,57 von sieben Punkten geführt habe. Zum anderen solle die „schlaue Alexa“ nur mit 300 Skills auf den Markt kommen, während die „dümmere“ Version um die 100.000 Skills im Angebot habe. Zuletzt wäre da noch ein Hardware-Problem: Um die 10 Prozent der 3,8 Mio. verkauften Echo-Geräte seien nicht mehr kompatibel.


Mit der KI einkaufen: Perplexity Shopping
Das KI-Startup Perplexity hat seine Plattform um eine Shopping-Funktion erweitert, berichtet Onlinemarketing.de. Die neue Funktion basiert auf einer Zusammenarbeit mit Shopify und bietet – in einem Zwiegespräch mit dem Nutzer – personalisierte Produktempfehlungen inklusive Analysen, Bewertungen und Preisvergleichen. Sie zeigt verfügbare Rabattcodes an und ermöglicht den direkten Kauf, ohne andere Webseiten aufzurufen. Das dürfte bei Online-Händlern mit Shops auf unabhängigen Plattformen für Diskussionen sorgen und SEO-Spezialisten vor völlig neue Probleme stellen.

Yuka-Nutzer können sich direkt beim Hersteller beschweren
Die französische Gesundheits-App Yuka wird um eine Funktion erweitert, mit der Nutzer sich direkt aus der App beim Hersteller wegen bedenklicher Inhaltsstoffe in Lebensmitteln und Kosmetika beschweren können, berichtet Techcrunch.com. Yuka habe beispielsweise schon Intermarché dazu bewegt, 900 Rezepturen zu überarbeiten und 140 Zusatzstoffe aus seinen Produkten zu entfernen. Die neue Funktion wird zunächst in Frankreich und den USA eingeführt. Die App kann Barcodes scannen und informiert darauf über die Inhaltsstoffe des gescannten Produkts. Weltweit verzeichnet sie über 60 Mio. Nutzer.

Fast die Hälfte der Unternehmen bietet keine KI-Weiterbildung
Nur fünf Prozent der deutschen Unternehmen schulen ihre gesamte Belegschaft im Umgang mit KI, weitere 16 Prozent bilden immerhin einen Großteil ihrer Mitarbeiter fort, zeigen zwei Bitkom-Umfragen. Weitere 28 Prozent der Firmen beschränken entsprechende Schulungen auf ausgewählte Beschäftigte. Fast die Hälfte – 48 Prozent – bieten überhaupt keine Weiterbildungen an. Dabei würden sich 61 Prozent aller Erwerbstätigen gerne in diesem Bereich fortbilden, während 68 Prozent der Unternehmen mit einem steigenden Bedarf an KI-Fachkräften rechnen.


BLACK-FRIDAY-COUNTDOWN

HDE: Aktionstage bringen 5,9 Mrd. Euro Umsatz
Die diesjährigen Aktionstage werden laut HDE-Prognose einen Umsatz von 5,9 Mrd. Euro erreichen und damit auf Vorjahresniveau bleiben. Am Black Friday wollen laut einer Umfrage im Auftrag des Verbands 46 Prozent der Verbraucher auf Schnäppchenjagd gehen, am Cyber Monday ein Drittel – etwas weniger als 2023. Von den erwarteten Gesamtausgaben fließen 1,6 Mrd. Euro in Weihnachtseinkäufe, wobei mehr als die Hälfte der Befragten den Black Friday und 42 Prozent den Cyber Monday für Geschenke nutzen wollen.

69 Mio. Retouren nach den Aktionstagen
Nach der Lieferung ist vor der Retoure: Bei deutschen Online-Händlern kommen wahrscheinlich nach den Aktionstagen 69 Mio. verkaufte Artikel wieder zurück, schätzt Verpackungsspezialist DS Smith im Rahmen einer Umfrage. Diese ergab, dass 80 Prozent der Befragten in diesem Jahr ein oder mehr beschädigte Pakete erhalten und retourniert haben. Von den Transportschäden waren besonders häufig Kleidung (40 Prozent), Schuhe (31 Prozent) und Schmuck (24 Prozent) betroffen.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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