Rewe testet neues Fastfood-Konzept

Rewe testet neues Fastfood-Konzept

Sandwiches und Sushi: Rewe will den Imbissbuden Konkurrenz machen. Der Lebensmittelhändler bietet nun auf einer der belebtesten Einkaufsstraßen Deutschlands gesundes Fastfood für den direkten Verzehr.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Das Kernsortiment des neuen Mitnahmeangebots besteht aus verzehrfertigen Produkten wie Salate, portioniertes Obst, Sandwiches und Sushi. Der Laden bietet auf einer Verkaufsfläche von 130 Quadratmeter ein Sortiment von rund 1.000 Artikeln an. Sechs Expresskassen sollen für einen schnellen Einkauf sorgen.

"Wir nutzen unsere Kompetenz für frische Lebensmittel und bieten den Kunden eine attraktive Alternative für die Unterwegsversorgung", sagte Lionel Souque, für die Rewe-Supermärkte in Deutschland verantwortlich.

Günstige Preise auf der 1a-Lage

"Mit dem Konzept beweist Rewe, dass Einkaufsmeilen wie die Hohe Straße und Schildergasse nicht zwangsläufig mit überteuerten Preisen einhergehen müssen", wirbt der Kölner Lebensmittelhändler. So kosten Kaffeespezialitäten wie Cappuccino und Latte macchiato nur 1 Euro.

Das neue Konzept eignet sich laut Rewe für hoch frequentierte Standorte wie Einkaufs- und Geschäftsstraßen, Bahnhöfe, U-Bahn-Stationen, Einkaufszentren oder Flughäfen.

"Setzt sich Rewe to go in Köln durch, könnte das Konzept auch in den innerstädtischen 1A-Lagen weiterer deutscher Großstädte eröffnen", sagte Kristin Adams vom Maklerunternehmen Lührmann, das das Ladenlokal an Rewe vermittelte.

Rewe testet ständig neue Konzepte. Mit drei Märkten im Rhein-Main-Gebiet startete der Lebensmittelhändler vor wenigen Wochen einen Onlineshop mit Abholservice, Köln und Hamburg sollen bald folgen.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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