Ein unbekannter Hacker hat offenbar das E-Mail-Konto eines Aufsichtsratsmitglieds der Rewe geplündert - und ist angeblich in Besitz brisanter Daten. Damit will er sich von dem Handelskonzern Geld erpressen.
"Mit krimineller Energie Daten beschafft"
Der Hacker habe sich mit einer Geldforderung an die Rewe gewandt und damit gedroht, die von ihm gestohlenen Informationen zu veröffentlichen. Unternehmens-Sprecher Martin Brüning teilt dazu mit: "Die mit krimineller Energie beschafften Daten beziehungsweise Informationen sind zwar unternehmensintern, aber in keiner Weise dazu geeignet, Druck auf unser Unternehmen auszuüben."
Schon im Jahr 2011 hatte Rewe Ärger mit einem Hacker. Im Juli wurden zwei Bilder-Tauschbörsen geknackt. Viele Datensätze von Kunden gelangten daraufhin ins Internet. Seitdem habe das Unternehmen die Sicherheitsvorkehrungen "massiv" verstärkt, versicherte Brüning der "Bild"-Zeitung. Im neuen Fall sei die private Webadresse eines Aufsichtsratsmitglieds betroffen.
