Kriminalität

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Kriminalität".

24 Beiträge

Foto: Geschäftsmann prüft Dokumente an einem sauberen Bürotisch neben Smartphone und Paket
© OpenAI

Coupang klagt gegen Bußgelder

Coupang zieht gegen Bußgelder von rund 463 Mio. Dollar vor Gericht und hat dafür zwei Verwaltungsklagen eingereicht, berichtet Thenews.com.pk. Die südkoreanische Datenschutzbehörde PIPC hatte die Rekordstrafe nach einem Datenleck verhängt, das Kontodaten Dutzender Mio. Nutzer offenlegte. Sie begründe die Summe mit lückenhaften Zugriffskontrollen und einer verspäteten Meldung. Coupang argumentiert, Sanktion und Berechnung seien unverhältnismäßig, denn der Konzern habe nach Entdeckung der Lücke zügig gegengesteuert.

Redaktion09.10.262 Min.
Frau prüft ihr Smartphone an einem hellen Tisch
© OpenAI

90 Prozent der Betrugsversuche laufen übers Smartphone

90 Prozent aller Betrugsversuche laufen über das Smartphone, zitiert Techradar.com eine Studie von BioCatch. Die häufigste Masche sei der Kaufbetrug, auf den ein Drittel aller Versuche entfalle. Der Bankbetrug sei in einem Jahr um 35 Prozent gewachsen, weil sich vom Handy aus Geld bequem überweisen lasse. Liebesbetrug habe um 23 Prozent zugelegt. Am schmerzhaftesten sei der Anlagebetrug, der pro Fall 6.600 Dollar koste.

Redaktion05.10.262 Min.
Foto: Behandschuhte Hände prüfen ein Smartphone neben Boxen und einem gebrauchten Handy auf einem Lagertisch.
© Black Forest Labs / Flux

Außen versiegelt, innen gebraucht: Razzia gegen Fake-Samsungs

Ermittler haben ein Netzwerk ausgehoben, das seit 2017 über Online-Marktplätze rund eine Mio. aufgemöbelte Altgeräte als neue Samsung-Handys verkauft haben soll, berichtet Haendlerbund.de. Die Bande habe Gebrauchtgeräte in Dubai und Hongkong gereinigt, neu montiert und versiegelt verpackt. Per vorgetäuschter Auslandslieferung habe sie außerdem die Einfuhrumsatzsteuer umgangen. Allein in Deutschland gehe es um 24 Mio. Euro an Steuern. Fahnder hätten in Krefeld tausende mutmaßliche Fälschungen gefunden und in Düsseldorf einen 43-Jährigen festgenommen.

Redaktion01.10.263 Min.
KI-generiertes Symbolbild: Erpresser starten Crowdfunding bei Flink-Kunden
© OpenAI

Erpresser starten Crowdfunding bei Flink-Kunden

Weil der Lieferdienst Flink eine Lösegeldforderung schlicht ignoriert hat, richten sich die Erpresser jetzt an dessen Kunden, berichtet Heise.de. Per Mail fordern sie 100 Ether, rund 230.000 Euro, eingesammelt in Zehn-Euro-Häppchen: Crowdfunding mit vorgehaltener Pistole. Andernfalls drohen sie, die erbeuteten Daten zu verkaufen. Über das Bestellsystem eines einzelnen Lagers sei die Bande an Namen, Adressen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern von Kunden und Mitarbeitern gelangt. In den Niederlanden habe die Bande mindestens 10.000 Kunden angeschrieben.

Redaktion28.09.263 Min.
Foto: Frau prüft an einem Packtisch einen Beleg neben einem Paket in einem hellen Büro
© Black Forest Labs / Flux

Sieben Prozent der Online-Shops bleiben von Betrug verschont

Jeder siebte deutsche Online-Händler verliert jährlich mehr als 100.000 Euro durch Betrug, meldet Bevh.org. Nur sieben Prozent seien bisher von Betrug oder Betrugsversuchen verschont geblieben, fast jeder zweite Händler registriere mehr Fälle als im Vorjahr. Häufigste Masche bleibe der Identitätsbetrug, oft mit manipulierten Namens- und Adressdaten. Schon eine einzelne Bestellung könne teuer werden: Knapp ein Drittel habe dabei mehr als 2.500 Euro eingebüßt.

Redaktion23.09.262 Min.
3D-Illustration: Figur mit Glätteisen-Symbol und Download-Verbotszeichen auf Tastatur
© Black Forest Labs / Flux

Wish haftet als Täter für chinesische Fake-Produkte

Das OLG Hamburg verurteilt den Marktplatz Wish wegen gefälschter GHD-Produkte als Täter, meldet Haendlerbund.de. Die gefälschten Angebote pseudonymer Anbieter hätten, im normalen Wish-Seitenlayout, Markennamen von GHD getragen, doch für Käufer sei unklar geblieben, wer der Verkäufer war. Dadurch stelle Wish selber eine Echtheitsbehauptung auf, obwohl die Fälschung offensichtlich gewesen sei: Ware im Wert von 200 bis 300 Euro sei für rund 35 Euro angeboten worden. Die Hairstyling-Marke GHD bekomme Schadensersatz sowie Auskunft über Anbieter und Umsätze.

Redaktion10.09.263 Min.
3D-Illustration: App-Symbole mit Kleidung, Pfeile zu offenem Karton, Chat-Symbol
© Black Forest Labs / Flux

Größtes Fakeshop-Netzwerk aufgedeckt

Das „Doppelcart“ getaufte kriminelle Netzwerk betreibt 119.000 Fakeshops, zitiert Golem.de Erkenntnisse des Münchner Start-ups Nebty. Die Online-Shops kopierten die Produktkataloge echter Händler samt Bildern und würden Rabatte um bis zu 65 Prozent anbieten. Geliefert werde nie, Supportanfragen landeten beim Original. 2,7 Prozent aller Shops unter der Domain „.shop“ gehörten zu Doppelcart. Händler könnten in der Datenbank von Netbty prüfen, ob sie betroffen sind. Betrugsfälle sollten der Polizei angezeigt werden.

Redaktion10.09.262 Min.
Zollinspektor prüft Versandpaket mit exotischer Pflanze am Logistikband
© Black Forest Labs / Flux

Online-Handel mit bedrohten Arten wächst

Der illegale Handel mit Wildtieren, Pflanzen und Pilzen über soziale Netzwerke und Online-Marktplätze hat globales Ausmaß erreicht, berichtet Berliner-Zeitung.de. Ein Team der Universität Helsinki zähle in einer neuen Studie Tausende betroffene Arten, viele davon bedroht – von Affen über Vögel und Schlangen bis hin zu Orchideen. Als Ursachen benannten die Autoren ein geringes Entdeckungsrisiko, schwache Regulierung und die Anonymität der Plattformen.

etailment25.08.263 Min.
Symbolbild: Heimbüro bei Nacht mit fernem Konzern-Bürohochhaus im Fenster
© Black Forest Labs / Flux

Ebays teure Rache am kritischen Blogger-Paar

Ebay zahlt dem Blogger-Ehepaar Ina und David Steiner über 50 Mio. Dollar, berichtet 20min.ch. Frühere Mitarbeiter hätten das Paar aus Massachusetts monatelang mit lebenden Kakerlaken, einem Trauerkranz und einer blutverschmierten Schweinemaske terrorisiert – als Vergeltung für dessen kritischen Newsletter. Sieben Beschäftigte seien bereits verurteilt worden. Der Vergleich bringe den Steiners 46,15 Mio. Dollar Schadenersatz, weitere sechs Mio. gingen an gemeinnützige Organisationen. Ex-Chef Devin Wenig zahle privat drei Mio. Dollar obendrauf.

etailment30.07.262 Min.
Frau blickt nachdenklich auf Laptop-Bildschirm einer Trading-Plattform am Küchentisch
© Black Forest Labs / Flux

Trading-Plattform stiehlt 1,17 Mio. Euro

Kriminelle sollen 24 Menschen aus sieben Bundesländern um 1,17 Mio. Euro erleichtert haben, berichtet Heise.de. Auf professionell gestalteten Trading-Plattformen hätten sie Finanzprodukte und Derivate angeboten, fiktiven Handel simuliert und Scheingewinne in den Nutzerkonten angezeigt. Ausgezahlt worden sei kein Cent. Eine Beschuldigte, die für rund 100.000 Euro Entlohnung von 2021 bis 2023 als formelle Geschäftsführerin die nötigen Firmenkonten bereitstellte, befände sich in Untersuchungshaft.

Björn Böer24.07.263 Min.
Mitarbeiterin prüft im Warenlager sorgfältig eine zurückgesendete Ware auf Gebrauchsspuren
© Black Forest Labs / Flux

Zehn effektive Maßnahmen gegen Retourenbetrug

Waren werden genutzt und dann retourniert, leere Kartons zurückgesendet, Rabatte durch wiederholte Käufe und Retouren mehrfach in Anspruch genommen - unredliche Kunden lassen sich einiges einfallen, bis hin zum organisierten Rückerstattungsbetrug. Hinter jeder zehnten Online-Retoure steckt eine Betrugsabsicht, schätzt der amerikanische Handelsverband National Retail Federation (NRF). Doch Händler sind dagegen nicht wehrlos. Der Anbieter von Post-Purchase-Software Parcellab hat zehn Maßnahmen ...

etailment21.10.245 Min.

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