Shell beendet Apotheken-Kooperation

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1 Min.Aktualisiert am
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Die Kunden wollen offenbar keine Pillen von der Tanke: Mangels Erfolg hat der Tankstellenbetreiber Shell sein Apotheken-Experiment vorzeitig eingestellt.

Im Mai hatte der Apotheker Hermann Rohlfs aus Uslar die Zusammenarbeit mit dem Mineralölkonzern aufgenommen. Nach dem Vorbild der Pick-up-Stellen in Drogeriemärkten wurden an insgesamt vier Tankstellen in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen Aufsteller platziert, die für das neue Serviceangebot warben. Rohlfs sah für seine potenziellen Kunden vor allem in den großzügigen Öffnungszeiten der Tankstellen Vorteile.

"Dieses Angebot kam offenbar nicht an", zitiert das Internetportal nun die Shell-Sprecherin. Daher wurde die Kooperation Ende August vorzeitig beendet.

Apotank lebt weiter

Rohlfs selbst zeigt sich eher zurückhaltend: Sein Konzept Apotank gebe es nach wie vor, nur die Zusammenarbeit mit Shell sei eingestellt. Arzneimittel könne man über seine Apotheke aber immer noch bestellen.

Allerdings nicht über die Apotank-Website. Ruft man sie auf, steht dort: "Wir bauen unseren Online-Shop für Sie um. ApoTank ist demnächst wieder verfügbar! Bitte versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt erneut."

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