Negativzinsen? Nicht mit mir, denken offenbar viele Anleger. Eine Umfrage zeigt: Sollten die Gebühren auf Konten und Einlagen für Endkunden kommen, darf sich der Handel freuen.
Raus mit dem Geld
Immerhin knapp ein Viertel der Befragten will sich nicht näher mit dem Thema befassen und das Geld einfach ausgeben – was den Handel freuen dürfte, der bereits jetzt von der guten Konsumlaune der Verbraucher profitiert.
Nach Anlagealternativen befragt, setzen laut Umfrage 26 Prozent auf Immobilien, Gold würde ein Fünftel der Teilnehmer favorisieren. Hinter Gold liegen Aktien bzw. Fonds (19 Prozent) und festverzinsliche Anlagen wie Anleihen oder Festgeld (14 Prozent) in der Gunst der Deutschen.
Rund 21 Prozent der Teilnehmer an der Erhebung kümmert die Debatte hingegen nicht: Sie haben nach eigenen Angaben keine Ersparnisse, um die sie fürchten müssten. Zwei Prozent wollen gar nichts unternehmen und die Verluste in Kauf nehmen.
