
Wahl-Werbung im Supermarktregal
In den Wochen vor der Bundestagswahl werben viele Unternehmen mit spielerischen Angeboten ganz nach dem Vorbild der Politik. Doch bei Werbung mit politischer Note ist Sensibilität gefragt.
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In den Wochen vor der Bundestagswahl werben viele Unternehmen mit spielerischen Angeboten ganz nach dem Vorbild der Politik. Doch bei Werbung mit politischer Note ist Sensibilität gefragt.

Der Europäische Gerichtshof wird das deutsche Verbot, Gewinnspiele mit dem Verkauf von Waren zu verknüpfen, vermutlich kippen. Neue Werbeformen werden damit möglich.

Die Schuhkette Deichmann landet einen Werbecoup: Ab Montag promotet das Supermodel Cindy Crawford ihre eigene Schuhkollektion beim Filialisten.

E-Mailmarketing erweist sich in Zeiten der Krise als großer Direct-Marketing-Hit. Viele Händler haben die Kosten-Effizienz sowie die gute Messbarkeit von E-Mails vor dem Hintergrund der Rezession zu schätzen gelernt und diesem Marketingkanal zu einem wahren Höhenflug verholfen.

Der zur Tengelmann-Gruppe gehörende Textil-Discounter KiK wirbt künftig mit Verona Pooth als Testimonial. Die TV-, Print- und Prospektkampagne soll im August starten.

Die Übernahme virtueller Elemente, die heute auf Plattformen wie Second-Life verbreitet sind, werden künftig mehr Kunden zum Kauf in Online-Shops bewegen.

Der Internetkonzern Yahoo baut seine Online-Marketingangebote kräftig aus. In Zukunft sollen Werbetreibende ihre Internetanzeigen noch zielgenauer über Yahoo platzieren können. Mit neuen, erweiterten Tools hofft der Konzern, sein Geschäft in Zeiten der Rezession absichern zu können.

Nach der Abwrackprämie für alte Autos haben sich die ersten Schuh- und Textilhändler etwas Ähnliches für ihre Branche ausgedacht.

Hornbach geht in der Werbung eigene Wege. Die Redaktion von Der Handel sprach mit Marketing-Vorstand und Jürgen Schröcker über Kunden und Kernbotschaften.

Der Bundesgerichtshof hat die "20 Prozent auf alles"-Werbung von Praktiker verboten. Irreführende Mondpreiswerbung sei das, hatte die Wettbewerbszentrale geklagt.

Die WAZ-Mediengruppe plant nach dem Vorbild der „Volksprodukte” der Bild-Zeitung den Aufbau einer eigenen Vermarktungslinie.