
330.000 Kläger, null Euro: Amazon Prime-Werbeklage scheitert
Das Bayerische Oberste Landesgericht hat die Sammelklage der Verbraucherzentrale Sachsen gegen Amazon Prime Video abgewiesen, berichtet BR24.de. Amazon habe im Vertrag keine Werbefreiheit zugesichert und diese auch öffentlich nicht so beworben, hätten die Richter erklärt; eine Irreführung liege damit nicht vor. Zudem seien die Ansprüche der fast 330.000 Kläger nicht gleichartig genug für eine Verbandsklage. Die Verbraucherschützer, die bis zu 80 Euro Erstattung pro Kunde forderten, wollten nun vor den Bundesgerichtshof ziehen.
