
Modehandel hofft auf "kleines Umsatzplus"
Nach einem schwachen Sommer und einem schwierigen Start in den Herbst hoffen die deutschen Textilhändler auf einen versöhnlichen Jahresausklang.
Branchenspezifische Entwicklungen im Handel: Textil, Lebensmittel, Elektronik, Möbel, Drogerie, Baumärkte und weitere Segmente.
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Nach einem schwachen Sommer und einem schwierigen Start in den Herbst hoffen die deutschen Textilhändler auf einen versöhnlichen Jahresausklang.

Die Preise für zahlreiche Lebensmittel steigen - auch bei den Discountern. Höhere Rohstoffpreise schlagen bei einem großen Teil der Nahrungsmittel durch.

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels macht Händler fit fürs digitale Zeitalter: Neben einem eigenen E-Book-Reader bietet der Verband auch einen individualisierbaren Webshop.

Die spanische Inditex-Gruppe forciert ihre Deutschland-Expansion und eröffnet noch in diesem Jahr den zweiten Standort des Young-Fashion-Konzepts Bershka.

Ein Jahrhundert nach Eröffnung der ersten deutschen Filiale ist C&A aus der Handelslandschaft nicht mehr wegzudenken. Das Familienunternehmen blickt auf eine wechselhafte Geschichte zurück.

H&M leidet unter dem starken Wettbewerb im Textilhandel. Der Gewinn der Schweden sank im dritten Quartal deutlich. Es hätte aber alles noch schlimmer kommen können, deswegen ist die Börse zufrieden.

Der Baumarktkonzern Hornbach konnte im ersten Halbjahr Umsatz und Ergebnis erneut steigern und will sein nun Expansionstempo beschleunigen. Auch mit der Entwicklung des Onlineshops ist man zufrieden.

Edeka will weiter wachsen. Für das Jahr 2012 ist eine stattliche Zahl neuer Läden vorgesehen. Der Lebensmittelhändler setzt dabei konsequent auf das Vollsortiment.

Für Mitarbeiter und Gläubiger von Wehmeyer ist es eine gute Nachricht: Standorte und Beschäftigte der insolventen Textilkette werden von Adler übernommen. Der fränkische Modefilialist will die erworbene Marke noch etwas erhalten.

Wo andere Textilketten ihre Filialen längst geschlossen haben, kommt jetzt der irische Mode-Discounter Primark. Das Unternehmen baut konsequent das Deutschland-Geschäft aus.

Nach einem massiven Gewinneinbruch hat der Modekonzern Esprit eine Neuausrichtung angekündigt. Auch der deutsche Markt ist betroffen.