
Verbraucher kaufen weniger Bio-Produkte
Convenience-Produkte laufen dem Bio-Segment den Rang ab. Immer mehr Verbraucher legen beim Einkauf Wert auf Bequemlichkeit und die Schnelligkeit, sagten Marktforscher.
Fairer Handel, Bio-Produkte, ökologische Landwirtschaft und nachhaltige Sortimentsgestaltung im Einzelhandel und Online-Handel.
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Convenience-Produkte laufen dem Bio-Segment den Rang ab. Immer mehr Verbraucher legen beim Einkauf Wert auf Bequemlichkeit und die Schnelligkeit, sagten Marktforscher.

Die deutschen Umsätze mit Fairtrade-Produkten explodieren geradezu. Trotzdem ist der Markt vergleichsweise zurückhaltend. Vielleicht sorgt die Entscheidung von Starbucks für Schwung.

Während Lebensmittelhandel und Discounter im Bio-Sortiment deutliche Einbußen verzeichnen, wächst der Naturkosthandel ungebrochen. Glaubwürdigkeit triumphiert über Preise.

Mit dem Sportartikelhersteller Puma und dem Modelabel H.I.S. gewinnt die Initiative "Cotton made in Africa" zwei namhafte Produzenten hinzu.

Der Boom beim Verkauf von Bioprodukten ist vorerst vorüber. Angesichts der Wirtschaftskrise knausern die Verbraucher. Am meisten betroffen davon ist der Lebensmittelhandel.

Nach Bionade entdecken Getränkehersteller eine neue Nische: Produkte mit Zutaten aus dem Fairen Handel kommen in die Regale des Handels.

Bio-Produkte im Internet bestellen: Seit heute bietet Basic diese Möglichkeit. 2.000 Artikel hält der Händler bereit. Wer Obst und Gemüse kaufen will, muss aber weiterhin einen Laden aufsuchen.

TransFair und Der Handel veranstalten in Berlin einen Kongress zum Thema Fairtrade im Handel. Die "IFC - International Fairtrade Conference" findet im September statt.

Die Reformhäuser haben vom Boom der Ökoprodukte kaum profitiert, die Umsätze sinken. Ein Kurswechsel soll nun für mehr Profilierung sorgen.

Die deutschen Verbraucher haben erneut mehr Geld für fair gehandelte Waren ausgegeben: Der Umsatz von Produkten mit Fairtrade-Siegel ist 2008 um 50 Prozent gestiegen.

Die Google-Suche erfasst inzwischen über eine Bio. Webadressen, doch das ist nur ein Bruchteil des gesamten Internets. In Datenbanken liegen gewaltige Informationsmengen von Einkaufskatalogen über Flugpläne bis hin zu wissenschaftlichen Forschungsergebnissen verborgen, die mit aktuellen Methoden kaum erfasst werden können.

Trotz Wirtschaftskrise und höherer Preise - auf Bioprodukte wollen die Verbraucher nicht verzichten. Der Umsatz mit "gesunden" Lebensmitteln ist auch im vergangenen Jahr gestiegen.