
Teileinigung bei Karstadt-Tarifverhandlungen
Die Karstadt-Luxushäuser kehren in die Tarifbindung zurück. Die Verhandlungen für die "normalen" Warenhäuser und die Sporthäuser erweisen sich dagegen als schwierig.
Die Zukunft der Warenhäuser und Kaufhäuser: Karstadt, Kaufhof, Galeria und die Transformation großflächiger Handelsformate.
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Die Karstadt-Luxushäuser kehren in die Tarifbindung zurück. Die Verhandlungen für die "normalen" Warenhäuser und die Sporthäuser erweisen sich dagegen als schwierig.

Gut zwei Tage haben Gewerkschaft und Unternehmensführung über einen Tarifvertrag für die Karstadt-Mitarbeiter verhandelt. Ergebnis? Keins. Immerhin hat Verdi für Donnerstag eine Verlautbarung avisiert.

Eine Tarifverhandlung führen mit einem Unternehmen, das sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befindet, ist schwer. Den Beleg liefern Karstadt und die Gewerkschaft Verdi. Offenbar ist die Geduld der Mitarbeiter am Ende.

Die Hochstimmung im deutschen Einzelhandel hat viele Facetten. Auch die Anleger drängen immer mehr auf den stabilen Markt, vor allem Fachmarktobjekte sind begehrt. Das hat Auswirkungen auf die Renditen.

Bei Karstadt werden weniger Menschen entlassen, als zunächst befürchtet. Betriebsrat und Unternehmensleitung sind mit dem Kompromiss zufrieden. Arbeitsdirektor Müllenbach weiß auch, wie die verbleibenden Mitarbeiter besser mit den Kunden umgehen sollen.

Alles muss bei Karstadt auf Rentabilität überprüft werden - das gilt offenbar auch für die Lebensmitteltochter Perfetto. Laut Medienbericht sei das Joint-Venture mit Rewe ein "erheblicher Sanierungsfall".

Bei Karstadt gibt es neue Eigentumsverhältnisse bei den Immobilien. Das sorgt auch für strukturelle Veränderungen an manchen Häusern.

Der Streit zwischen dem Deutschen Fußball-Bund und der SB-Warenhauskette Real zieht sich noch hin. Wem die Nutzung des Bundesadlers erlaubt ist, wird erst in ein paar Monaten entschieden.

Die Zeiten, in denen der Drogeriehandel von der Schlecker-Pleite kräftig profitierte, sind vorbei. Das spürt auch Rossmann. Trotzdem stellte das Unternehmen 2014 einen Umsatzrekord auf.

Ein Windenergieunternehmen, ein katholischer Verlag und ein Betreiber von Burger-King-Filialen zählen zu den prominentesten Insolvenzen im Wirtschaftsjahr 2014.

Gute Nachricht: Die Zahl der Insolvenzen in Deutschland ist gesunken. Schlechte Nachricht: Das könnte sich schon 2015 ändern. Davon gehen die Spezialisten von Creditreform aus.