Myflexbox betreibt nach der Eröffnung einer Station in Rostock Paketautomaten in mehr als 1.000 Kommunen in Deutschland und Österreich, berichtet Retail-News.de. Auf Deutschland entfallen über 800, auf Österreich rund 270. Anders als die geschlossenen Netze einzelner Zusteller steht das Salzburger Netz mehreren Diensten offen – neben DPD, GLS, UPS und FedEx seit Juli auch Amazon.
Myflexbox überschreitet Marke von 1.000 Kommunen
Myflexbox hat sein Netz offener Paketautomaten weiter ausgebaut und betreibt nach der Eröffnung einer Station in Rostock Standorte in mehr als 1.000 Kommunen in Deutschland und Österreich. Das berichtet Retail-News.de. Auf Deutschland entfallen demnach über 800 Kommunen, in Österreich sind es rund 270. Damit erreicht der Salzburger Anbieter eine Größenordnung, die das Modell offener Paketstationen im deutschsprachigen Markt sichtbar macht.
Der Ausbau ist vor allem für die Logistik relevant, weil Myflexbox nicht als geschlossenes Zustellernetz auftritt. Während einzelne Paketdienste eigene Automateninfrastrukturen betreiben, ist das Netz von Myflexbox mehreren Diensten zugänglich. Genannt werden DPD, GLS, UPS und FedEx. Seit Juli ist außerdem Amazon angeschlossen. Für Nutzerinnen und Nutzer bedeutet das: Eine Station kann Sendungen unterschiedlicher Anbieter bündeln, sofern die jeweiligen Dienste angebunden sind.
Offenes Stationsnetz als Gegenmodell zu Insellösungen
Der zentrale Unterschied liegt im Zugang. Geschlossene Paketautomaten sind meist an einen bestimmten Zusteller gebunden. Myflexbox setzt dagegen auf ein offenes Modell, in dem mehrere Paketdienste dieselbe Infrastruktur nutzen können. Diese Ausrichtung kann Standorte effizienter machen, weil Automaten nicht allein für ein einzelnes Zustellnetz vorgehalten werden. Zugleich entsteht für Kommunen ein klarer Ansprechpartner für ein stationsbasiertes Angebot, das mehrere Lieferdienste abdeckt.
Die Verteilung der Standorte zeigt den Schwerpunkt des Netzes: Deutschland stellt mit über 800 Kommunen den größeren Teil, Österreich folgt mit rund 270. Die Eröffnung in Rostock markiert dabei den Schritt über die genannte Schwelle. Aus den vorliegenden Angaben geht nicht hervor, wie viele einzelne Automaten oder Fächer an den jeweiligen Standorten betrieben werden. Belegt ist jedoch die kommunale Reichweite des Angebots in beiden Ländern.
Mehr Auswahl für Zusteller und Empfänger
Mit der Einbindung verschiedener Paketdienste positioniert sich Myflexbox als Infrastrukturpartner an der Schnittstelle zwischen Zustellung und Abholung. Für Paketdienste kann ein offenes Stationsnetz zusätzliche Übergabepunkte schaffen. Für Empfängerinnen und Empfänger steht die Möglichkeit im Vordergrund, Sendungen zeitlich flexibler abzuholen. Die Relevanz steigt, wenn mehrere Zusteller am selben Standort verfügbar sind und dadurch weniger parallele Automatenlösungen nötig werden.
Besonders die Aufnahme von Amazon seit Juli erweitert die Liste der angebundenen Dienste. Neben DPD, GLS, UPS und FedEx ist damit ein weiterer großer Akteur im Netz vertreten. Welche operativen Details für die Nutzung gelten, wird in den vorliegenden Informationen nicht ausgeführt. Fest steht: Myflexbox meldet nach Rostock eine Präsenz in mehr als 1.000 Kommunen; davon liegen über 800 in Deutschland und rund 270 in Österreich.

etailment
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