Kundin vergleicht im US-Geschäft Weihnachtsgeschenke am Regal mit ihrem Smartphone
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Weihnachten in den USA: Eine Bio. Dollar Umsatz

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Dieses Jahr überschreitet der amerikanische Handel im November und Dezember, Holiday Season, wohl die Marke von einer Bio. Dollar, zitiert Retaildive.com eine Umfrage von Bain & Company. Das erwartete Plus dürfte somit bei 4,5 Prozent liegen, auch wenn es zur Hälfte der Inflation geschuldet sei. Der stationäre Handel könne 2,5 Prozent zulegen, der Online-Handel hingegen neun Prozent. Diesen Winter hätte sich jeder vierte Befragte vorgenommen, seine Geschenksuche auf KI-Plattformen zu starten.

US-Handel steuert auf Rekordniveau zu

Der amerikanische Handel dürfte in der diesjährigen Holiday Season im November und Dezember erstmals die Marke von einer Billion US-Dollar überschreiten. Grundlage ist eine Umfrage von Bain & Company, über die Retaildive.com berichtet. Erwartet wird ein Umsatzplus von 4,5 Prozent. Der Zuwachs fällt damit solide aus, ist nach der genannten Einschätzung jedoch nur teilweise Ausdruck realer Nachfrage: Rund die Hälfte des Wachstums geht demnach auf Inflationseffekte zurück.

Für Händler zeigt die Prognose ein gemischtes Bild. Der stationäre Handel soll um 2,5 Prozent wachsen, bleibt damit aber deutlich hinter dem digitalen Geschäft zurück. Der Onlinehandel dürfte laut Prognose um neun Prozent zulegen. Damit vergrößert sich der Abstand zwischen beiden Vertriebskanälen in der umsatzstärksten Phase des Jahres weiter. Gerade im Weihnachtsgeschäft, in dem Produktsuche, Preisvergleich und Verfügbarkeit eng zusammenwirken, gewinnt der digitale Kanal damit weiter an Gewicht.

KI wird Teil der Geschenksuche

Auffällig ist zudem die veränderte Rolle digitaler Einstiegspunkte. Jeder vierte Befragte hat sich für diesen Winter vorgenommen, die Suche nach Geschenken auf KI-Plattformen zu beginnen. Damit rücken KI-Anwendungen in eine Phase der Customer Journey, die bislang stark von Suchmaschinen, Marktplätzen, Händlerseiten und Empfehlungen geprägt war. Für den Handel ist das ein Hinweis darauf, dass Sichtbarkeit künftig früher ansetzen muss: bereits dort, wo Verbraucher Ideen sammeln und Kaufoptionen strukturieren.

Die Zahlen unterstreichen, wie stark das Weihnachtsgeschäft zugleich von Preisentwicklung, Kanalverschiebung und neuer Suchlogik geprägt ist. Während das erwartete Gesamtvolumen ein Rekordniveau markiert, relativiert der Inflationsanteil die Aussagekraft des nominellen Wachstums. Gleichzeitig zeigt die Differenz zwischen stationärem und digitalem Wachstum, dass der Online-Kanal in der Holiday Season weiter an Dynamik gewinnt.

Für die kommenden Wochen bleibt damit vor allem relevant, wie sich das prognostizierte Plus tatsächlich verteilt: zwischen stationärem Handel, Onlinegeschäft und den neuen KI-gestützten Startpunkten der Produktsuche. Der konkrete Prüfpunkt ist klar benannt: ein erwartetes Wachstum von 4,5 Prozent insgesamt, 2,5 Prozent im stationären Handel und neun Prozent im Online-Handel.

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