Foto: Person nutzt am Küchentisch ein Smartphone neben Paket, Pullover, Ohrhörern und Gartenhandschuhen
© Black Forest Labs / Flux

Payback testet eigenen Marktplatz

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Payback will mehr sein als ein Punktekonto: Seit wenigen Tagen können Kunden direkt in der App einkaufen, bezahlen und Punkte sammeln, berichtet Horizont.net. Der Shop „Payback Produkte“ laufe noch als Beta, führe aber bereits mehrere tausend Artikel von Elektronik über Mode bis Gartenbedarf. Er solle den bestehenden E-Commerce-Marktplatz mit mehr als 700 Partnern ergänzen und die App als Einkaufskanal stärken. Den Partnern eröffne er einen zusätzlichen Verkaufskanal zu einem Publikum von 35 Mio. Nutzern.

Payback baut seine App zu einem direkten Einkaufskanal aus. Seit wenigen Tagen können Kundinnen und Kunden dort Produkte auswählen, bezahlen und zugleich Punkte sammeln, berichtet Horizont.net. Der neue Bereich heißt „Payback Produkte“ und ist in der App derzeit noch unter Services zu finden. Offiziell läuft das Angebot als Beta-Version, die Stoßrichtung ist jedoch klar: Das Bonusprogramm will stärker in den digitalen Handel hineinwachsen und die App als zentrale Schnittstelle für Shopping, Sparen und Loyalty etablieren.

Beta mit breitem Sortiment

Obwohl der neue Shop noch getestet wird, umfasst er bereits mehrere tausend Artikel. Das Sortiment reicht von Elektronik über Wohnen, Heim & Garten und Mode bis hin zu Sport. Damit ergänzt Payback seinen bestehenden E-Commerce-Marktplatz, der nach Unternehmensangaben mehr als 700 Partner umfasst. Geschäftsführer Dominik Dommick beschreibt den Schritt als konsequente Weiterentwicklung der App: Payback schaffe zusätzliche Angebote und Vorteile für die Kundinnen und Kunden.

Für das Bonusprogramm ist der neue Marktplatz mehr als eine Sortimentserweiterung. Die App soll zum Ort werden, an dem Nutzerinnen und Nutzer Produkte entdecken, Kaufvorgänge abschließen und Vorteile direkt verbinden können. Das stärkt die Bindung an das System, weil Einkauf und Punkte-Mechanik enger zusammenrücken. Aus einem Loyalty-Angebot entsteht so eine Plattform, die Transaktionen stärker im eigenen Umfeld hält.

Zusätzlicher Verkaufskanal für Partner

Auch für Händler und Marken erweitert sich der Zugang zu potenziellen Käuferinnen und Käufern. Payback verweist auf 35 Millionen Nutzerinnen und Nutzer des Bonusprogramms. Partner erhalten damit einen weiteren Vertriebskanal für ihre Produkte. Die wirtschaftliche Reichweite des Netzwerks zeigt sich auch an den Zahlen aus dem vergangenen Geschäftsjahr: Die Partner erzielten laut Payback einen incentivierten Umsatz von über 46 Milliarden Euro.

Eine große Werbekampagne für „Payback Produkte“ ist zunächst nicht geplant. Stattdessen will das Unternehmen in den kommenden Wochen die eigenen Marketingkanäle stärker nutzen und das Angebot schrittweise sichtbarer machen. Parallel soll die Plattform weitere Händler gewinnen, um den neuen Shop auszubauen. Der Rollout bleibt damit kontrolliert, während Payback testet, wie die App als Einkaufskanal angenommen wird.

App bleibt Zentrum der Kundenaktivierung

Aktuell setzt Payback zusätzlich auf eine bekannte Aktionsmechanik: Die Joker-Kampagne ist wieder live. Bei mehr als zwanzig teilnehmenden Partnern, darunter Alnatura, Apollo, Aral, Dm, Edeka und Netto, erhalten Kundinnen und Kunden an den Kassen Couponhefte mit jeweils vier Joker-Coupons. Auch hier spielt die App eine zentrale Rolle. Die 18 Millionen App-Nutzer können Gewinncodes eingeben und das Erlebnis unmittelbar mit weiteren Einkäufen verbinden.

Der Ausbau von „Payback Produkte“ zeigt, wie eng Loyalty, Einkauf und digitale Kundenführung künftig verknüpft werden sollen. In den nächsten Wochen steht vor allem im Fokus, welche zusätzlichen Händler Payback für den Marktplatz gewinnt und wie stark das Unternehmen das Beta-Angebot über eigene Kanäle bewirbt.

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