Kaufentscheidung

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Kaufentscheidung".

30 Beiträge

Foto: Person auf Sofa hält Smartphone, davor liegen gefalteter Pullover und Paket auf einem Couchtisch
© Black Forest Labs / Flux

Tiktok stellt KI-Verkäufer und Kasse direkt in den Feed

Tiktok kündigt für US-Nutzer einen KI-Einkaufsberater und eine Kasse direkt im Feed an, berichtet Retail-News.de. Der „Shopping Assistant“ merke sich im Gespräch Vorlieben, kläre Fragen zu Größen, Lieferung und Verfügbarkeit und begleite den Kauf aus dem Dialog heraus. Per „Buy Direct“ bestelle der Nutzer aus seinem For-You-Feed direkt bei Marken, ohne in einen externen Shop wechseln zu müssen.

Redaktion07.10.262 Min.
Symbolbild: Drei Präsentationsfächer mit Schuh, Pullover und Etui zeigen unterschiedliche Produktauswahlen.
© OpenAI

Drei Assistenten, drei Regale: KI-Shopping kennt keine Ordnung

Wer ChatGPT, Googles AI Mode und Amazons Alexa dieselbe Kauffrage stellt, steht virtuell vor drei verschiedenen Regalen, zitiert Channelx.world eine Studie der Agentur Jellyfish. Für Spielzeug bediene sich Amazon fast nur im eigenen Shop, ChatGPT bei 24 verschiedenen Händlern, Google bei 37. Bei britischen Herrenanzügen ziehe ChatGPT 30 Händler heran, Google hingegen nur vier. Preisklassen ignoriere die KI: Eine Antwort zu Herrenanzügen etwa habe Modelle von 27 bis zu 3.295 Pfund präsentiert. Marken gingen unter: In der US-Mode verteile die KI ihre Empfehlungen auf 120 Marken, die stärkste komme auf sieben Prozent.

Redaktion06.10.263 Min.
Foto: Person hält Smartphone am Küchentisch, daneben liegen Stoffbörse und Paket.
© Black Forest Labs / Flux

Gen Z verlangt ihre Wallet

36 Prozent der Gen-Z-Käufer in den USA haben im vergangenen Monat einen Kauf abgebrochen, weil die gewünschte Zahlart fehlte, berichtet Engadget.com. Bei Millennials seien es 31 Prozent, bei der Generation X nur 15. Allein das fehlende Paypal habe 17,7 Mio. Kunden vertrieben, darunter 11,1 Mio. wegen der fehlenden Ratenzahlung „Pay Later“. Fast die Hälfte der Gen Z gebe an, ohne ihre Wallet den Händler zu wechseln oder ganz zu verzichten.

Redaktion05.10.263 Min.
Foto: Hand wählt ein Produkt aus einem Lieferkarton mit Waren und grünen Blattsymbolen auf einem Küchentisch
© Black Forest Labs / Flux

Nachhaltigkeit verkauft sich

Amazons Nachhaltigkeitssiegel „Climate Pledge Friendly“ kurbelt die Verkäufe messbar an, schreibt Prof. Dr. Werner Reinartz, Direktor der IFH FÖRDERER und Marketingprofessor an der Universität zu Köln. Grundlage sei eine Studie von Davide Proserpio auf Basis von echte Verkaufsdaten statt Umfragen. In Europa wachse der Umsatz nach Aufnahme ins Programm um 15,5 Prozent, in den USA um 12,5 Prozent. Oft schiebe der Händler allerdings Werbung und Aktionen nach. Wer das nicht herausrechne, überschätze den Labeleffekt um 19 bis 27 Prozent. Am meisten bringe das Siegel zuvor weniger beachteten Produkten sowie Verbrauchsgütern wie Lebensmitteln.

Redaktion02.10.263 Min.
Foto: Mann vergleicht am Küchentisch Kopfhörer auf einem Tablet, daneben liegt ein Notizbuch.
© Black Forest Labs / Flux

Drei von vier finden Shopping-Assistenten attraktiv

Für 76 Prozent der deutschen Verbraucher klingen digitale Shopping-Assistenten attraktiv, die Konsumwünsche verstehen und passende Produkte empfehlen können, so eine Umfrage von Lufthansa Industry Solutions. Denn für die Shopper seien vor allem Preisvergleiche, Alternativangebote und Zusatzinformationen relevant. Drei Viertel der mehr als 1.000 Befragten stöberten mindestens wöchentlich in Online-Shops, aber ein Drittel breche ab, weil die Entscheidung zu komplex werde. Nach frustrierender Suche wechselten 45 Prozent zu einem anderen Händler, 43 Prozent zu Google.

Redaktion02.10.262 Min.
Foto: Person nutzt am Küchentisch ein Smartphone neben Paket, Pullover, Ohrhörern und Gartenhandschuhen
© Black Forest Labs / Flux

Payback testet eigenen Marktplatz

Payback will mehr sein als ein Punktekonto: Seit wenigen Tagen können Kunden direkt in der App einkaufen, bezahlen und Punkte sammeln, berichtet Horizont.net. Der Shop „Payback Produkte“ laufe noch als Beta, führe aber bereits mehrere tausend Artikel von Elektronik über Mode bis Gartenbedarf. Er solle den bestehenden E-Commerce-Marktplatz mit mehr als 700 Partnern ergänzen und die App als Einkaufskanal stärken. Den Partnern eröffne er einen zusätzlichen Verkaufskanal zu einem Publikum von 35 Mio. Nutzern.

Redaktion01.10.263 Min.
Foto: Graue Over-Ear-Kopfhörer hängen auf einem Metallständer in hellem Verkaufsraum.
© Black Forest Labs / Flux

Technikmarkt wächst um 5,1 Prozent

Der weltweite Technikmarkt wächst 2026 um 5,1 Prozent auf 1,4 Bio. Dollar, zeigt eine Studie von NIQ. Der Zuwachs entstehe trotz kühlen Kaufklimas: 56 Prozent der Befragten hätten einen Technikkauf schon aufgeschoben, um auf ein günstigeres Angebot zu warten. In Deutschland zählten Langlebigkeit (81 Prozent) und Energieeffizienz (77 Prozent) zu den wichtigsten Kaufargumenten. Premiumpreise setzten sich nur noch mit erkennbarem Mehrwert durch.

Redaktion14.09.262 Min.
Foto: Junge nutzt Smartphone neben Mann in Elektronikladen; mehrere Kopfhörer stehen auf Ausstellungstisch.
© Black Forest Labs / Flux

Jugendliche nutzen KI doppelt so oft wie ihre Eltern

Deutsche Jugendliche greifen bei Produktsuche und Kaufentscheidung etwa doppelt so oft zu KI wie ihre Eltern, zeigt eine Studie von Mastercard. 79,9 Prozent hätten in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal per KI recherchiert, 29,8 Prozent erwarteten sie binnen fünf Jahren als eine ihrer wichtigsten Einkaufsformen – in Großbritannien 45,7 Prozent. Bis 2030 werde in Europa mehr als jeder zehnte Online-Käufer Routinekäufe an Agenten abgeben.

Redaktion14.09.262 Min.
3D-Illustration: Smartphone mit Chat, verbunden durch Bänder zu Schloss und Ladengebäude mit Schutzschild
© Black Forest Labs / Flux

Im Online-Modehandel entscheidet Vertrauen

Im Online-Modehandel driften Entdeckung und Kauf weiter auseinander, zitiert Businessoffashion.com einen Bericht von ESW. Bekleidung bleibe die wichtigste Kategorie im Online-Handel: 69 Prozent shoppen sie im Netz. Influencer würden Entscheidungen bei 62 Prozent prägen, aber nur sechs Prozent vertrauten sozialen Netzwerk am Ende auch ihr Geld an. 31 Prozent kauften lieber in Shops der Marken und Händler. Auch der KI würden mehr als die Hälfte beim Preisvergleich vertrauen, aber nur ein Drittel würde sie zum Bezahlen schicken wollen.

Redaktion09.09.263 Min.
Frau nutzt abends entspannt ihr Smartphone für eine Chat-Beratung beim Online-Einkauf
© Black Forest Labs / Flux

UK: Amazon integriert KI-Beratung in WhatsApp

Amazon integriert in seinen offiziellen britischen WhatsApp-Kanal eine KI-Einkaufsberatung, berichtet Channelx.world. WhatsApp-Nutzer könnten auf eine Amazon-Nachricht antworten, um dann, gegebenenfalls nach Rückfragen, Angebote und Empfehlungen zu erhalten. Der Kauf erfolge in der Amazon-App oder im Web. Der Assistent würde keine vertraulichen Daten abfragen; Amazon speichere die Chats nach Sitzungsende nicht. Auch seien über den Kanal keine Gespräche mit dem Kundenservice möglich.

Redaktion08.09.263 Min.

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