Reisende kommt in einer gepflegten Ferienwohnung an
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Airbnb, Booking und Expedia legen 5,3 Prozent zu

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Über Airbnb, Booking und Expedia haben Urlauber im zweiten Quartal 258,8 Mio. Übernachtungen in EU-Kurzzeitunterkünften geshoppt, 5,3 Prozent mehr als im Vorjahresquartal, meldet Eurostat. Gegenüber 2024 beträgt das Plus 23,9 Prozent. In Österreich nahm die Zahl der gebuchten Übernachtungen um drei Prozent ab, Deutschland steigerte sich um 6,3 Prozent. Fünf der zehn gefragtesten Regionen lagen in Spanien, drei in Frankreich, zwei in Italien.

EU-Kurzzeitvermietung wächst weiter über Plattformen

Der Markt für kurzfristig vermietete Unterkünfte in der EU hat im zweiten Quartal 2026 erneut zugelegt. Zwischen April und Juni verbrachten Reisende 258,8 Millionen Nächte in Unterkünften, die über Airbnb, Booking oder Expedia gebucht wurden, meldet Eurostat. Gegenüber dem zweiten Quartal 2025 entspricht das einem Plus von 5,3 Prozent beziehungsweise 13,1 Millionen zusätzlichen Übernachtungen. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum 2024 lag der Zuwachs bei 23,9 Prozent oder 50,0 Millionen Nächten.

Die Zahlen zeigen, dass Online-Plattformen für Ferienwohnungen und andere Kurzzeitunterkünfte auch 2026 eine hohe Nachfrage bündeln. Grundlage sind monatliche Daten zu Kurzzeitunterkünften, die über Plattformen angeboten und gebucht wurden. Eurostat veröffentlichte dazu nationale Daten für das zweite Quartal 2026 sowie regionale Daten für das erste Quartal 2026. Für eine weitergehende Einordnung verweist die Behörde auf detaillierte Statistics-Explained-Analysen, darunter auch Auswertungen zu Jahresindikatoren.

Deutschland legt zu, Österreich geht zurück

Auf Länderebene verlief die Entwicklung unterschiedlich. Deutschland steigerte die Zahl der gebuchten Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6,3 Prozent. Österreich verzeichnete dagegen einen Rückgang um drei Prozent. Damit zeigt sich innerhalb des insgesamt wachsenden europäischen Marktes eine spürbare Spreizung zwischen einzelnen nationalen Entwicklungen.

Für Anbieter, Plattformen und Regionen ist vor allem die Dynamik im Jahresvergleich relevant. Das Plus gegenüber 2025 fällt moderat aus, der Abstand zu 2024 bleibt jedoch deutlich. Die Entwicklung deutet darauf hin, dass die Nachfrage nach plattformvermittelten Kurzzeitaufenthalten weiterhin über dem Niveau früherer Vergleichszeiträume liegt. Gleichzeitig machen die nationalen Unterschiede deutlich, dass der Gesamttrend nicht automatisch auf alle Märkte übertragbar ist.

Spanische Regionen dominieren die Top Ten

Regional lagen im ersten Quartal 2026 vor allem klassische Reiseziele vorn. Die beliebtesten Regionen für über Online-Plattformen gebuchte Kurzzeitunterkünfte waren Canarias in Spanien und Rhône-Alpes in Frankreich mit jeweils 8,8 Millionen Übernachtungen. Dahinter folgte Andalucia in Spanien mit 8,3 Millionen Nächten.

Unter den zehn gefragtesten Regionen befanden sich fünf in Spanien, drei in Frankreich und zwei in Italien. Damit konzentriert sich ein erheblicher Teil der Plattformnachfrage auf etablierte Urlaubsregionen mit Küsten-, Insel- oder Bergtourismus. Die regionale Rangliste stammt aus den Eurostat-Daten für das erste Quartal 2026; für das zweite Quartal liegen in der Veröffentlichung nationale Ergebnisse vor.

Die aktuelle Eurostat-Veröffentlichung zeichnet damit ein klares Bild: Kurzzeitunterkünfte, die über große Plattformen gebucht werden, bleiben ein wachsender Teil des europäischen Reisemarkts. Der jüngste Messpunkt liegt bei 258,8 Millionen Übernachtungen im zweiten Quartal 2026.

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