Elektrohändler Best Buy muss neuen Chef suchen

Elektrohändler Best Buy muss neuen Chef suchen

2 Min.Aktualisiert am
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Brain Dunn, Chef von Best Buy, stellte vor wenigen Wochen eine neue Unternehmensstrategie vor, mit der der weltgrößte Elektronikhändler eine Antwort auf die Web-Konkurrenz finden wollte. Nun ist er nicht mehr im Amt.

Doch die Realität sieht wohl deutlich düsterer aus, wie Dr. Jörg Ehmer, Sprecher der Geschäftsführenden Direktoren von ElectronicPartner (EP), bereits im Roundtable-Gespräch von "Der Handel" vermutete.

"In Amerika ist das Unternehmen vielleicht 'Best in Class Multichannel', aber wenn man sich die Zahlen anguckt - sehr profitabel ist das Geschäft offenbar nicht", warnte Ehmer bereits im März dieses Jahres.  

Spätestens seit gestern ist nun offenbar, dass der Haussegen in Minneapolis schief hängt, denn das Unternehmen gab gestern den Rückzug von Dunn Brain bekannt, der rund drei Jahre lang CEO von Best Buy war.

Erst Ende März hatte das Unternehmen eine grundlegende angekündigt und unter anderem die Schließung von 50 Großfilialen sowie den Wegfall von 400 Stellen beschlossen. Mit kleineren, aber mehr Filialen wollte Dunn auf die "dramatischen Veränderungen" in der Branchen reagieren.

Dunn arbeitete 28 Jahre bei Best Buy. Das Unternehmen bestätigte nzwischen (Update 12.4.), dass ein internes Ermittlungsverfahren wegen Dunns "persönlichem Fehlverhalten" läuft, weitere Details wurden jedoch nicht bekannt gegeben. Bis ein Nachfolger gefunden ist, wird Mike Mikan, seit 2008 Director im Unternehmen, seinen Posten besetzen.

hb

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