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Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9 Amazon: Web-Kunden sind ungeduldig. Eine um eine Sekunde längere Wartezeit beim Laden der Seite könnte jedes Jahr 1,6 Milliarden Dollar Umsatz vernichten, hat Amazon ausgerechnet. Google würde 8 Millionen Suchanfragen verlieren, wenn die Suchseite nur eine Zehntelsekunde langsamer wäre. Paypal: Der Zahlungsdienst PayPal will Bezahle
Amazon: Web-Kunden sind ungeduldig. Eine um eine Sekunde längere Wartezeit beim Laden der Seite könnte jedes Jahr 1,6 Milliarden Dollar Umsatz vernichten, hat Amazon ausgerechnet. Google würde 8 Millionen Suchanfragen verlieren, wenn die Suchseite nur eine Zehntelsekunde langsamer wäre.
Paypal: Der Zahlungsdienst PayPal will Bezahlen zunächst auf dem iPhone einfacher machen. "PayPal Here" verbindet eine App mit einem wenige Zentimeter großen Kartenlesegerät am Smartphone. Das Angebot startet in USA, Kanada, Australien und Hongkong. Deutschland soll folgen. Eine Android-Lösung ebenso. Das Dongle (Video) soll kleinen Händlern neue Optionen bieten. Das System hat einige Stärken, aber auch Schwächen.
Demandware: Guter Börsenstart für Demandware. Die Aktien des Software-Herstellers Demandware schnellten beim Börsenstart um fast 60 Prozent nach oben, nachdem sie bei 16 Dollar und damit schon über der ursprünglich anvisierten Preisspanne ausgegeben worden waren. Das Interesse brachte dem Unternehmen eine Bewertung von 448 Millionen US-Dollar ein. Der Softwarespezialist für E-Commerce wurde 2004 von Stephan Schambach gegründet, einst Vorstandschef von Intershop.
Crowdup: Mutiger Versuch. Facebook-Commerce hat sich noch nicht durchgesetzt, da startet mit Crowdup schon ein Start-up für den "ersten Group-Buying Marktplatz auf Facebook”. Händler sollen ihre Produkte, Marken und Merchandising als Group-Deals direkt auf Facebook anbieten. Die Mechanik setzt auf Viralität. "Sobald genug User an einem Deal teilnehmen, kaufen alle das Produkt zu einem reduzierten Gruppenpreis. Da ein Deal eine Mindestmenge an Teilnehmern benötigt, ist es im Interesse der Nutzer, Deals über Facebook, Twitter oder andere Internetdienste mit ihren Freunden zu teilen."
Lesetipp des Tages: Wie Händler überprüfen können, welche Bilder und Produkte ihrer Website bei Pinterest weitergereicht werden. t3n erklärt es.
Zahl des Tages: Nutzer in den USA zahlen laut Nielsen gerne für Inhalte auf einem Tablet - nur nicht für Nachrichten. Musik, Bücher und Filme haben schon mehr als die Hälfte der Nutzer via iPad und Co gekauft. Newsangebote aber nur 19 Prozent.
Zitat des Tages: "The best state for a healthy market economy is a lot of people doing the same thing. A patent is basically granting a monopoly to somebody.” Für Florian Heinemann gehört Klonen zur freien Marktwirtschaft, darf man da interpretieren. Wie das wohl zur Otto-Kultur passt? Heinemann, bisher Geschäftsführer bei Rocket-internet, wechselte gerade zum Inkubator Project-A-Ventures. Bei dem von Otto finanziell erheblich gefütterten ehemals Oryx genannten Projekt agiert Florian Heinemann nun als Geschäftsführer mit Fokus auf das Marketing.
App des Tages: Sie waren mit dem Mailsystem auf ihrem iPhone nie ganz zufrieden? Testen Sie doch einmal Sparrow. Digital Natives sind verzückt. Einziger Nachteil. Es kann kein Push.
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Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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