Die Chancen für den Erhalt des Versandhändlers Neckermann schwinden - das sagt sogar der vorläufige Insolvenzverwalter. Es droht die Totalpleite, das Geld für die Löhne ist bereits knapp.
50 ernsthafte Übernahmekandidaten
Mehr als 200 Investoren seien bereits angesprochen worden, so Kühne. Dabei hätten sich 50 potenzielle Investoren "intensiv mit den Geschäftsverhältnissen befasst und das Unternehmen auf Herz und Nieren überprüft".
"Die Investoren monieren vor allem, dass über einen langen Zeitraum hinweg nicht kostenbewusst gewirtschaftet worden sei. Überall seien sie bei ihrer Prüfung auf die sichtbar schlimmen Folgen für die Wirtschaftlichkeit des Betriebs gestoßen", sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Michael C. Frege.
"Lohn- und Gehaltszahlungen an die Mitarbeiter erfolgen auch heute noch über das Insolvenzausfallgeld der Arbeitsagentur, jedoch nur noch bis Ende September", heißt es in einer Mitteilung der Insolvenzverwaltung.
