
Neue Antispam-Methode verspricht Ende der Spamflut
Das Internet-Gremium Internet Engineering Task Force (IETF) hat einer neuen Antispam-Technologie seine offizielle Zustimmung gegeben. Geht es nach den Entwicklern Yahoo, Cisco, Sendmail und PGP-Corporation, soll die Methode mit dem Namen "DomainKeys Identified Mail" (DKIM) die Spamflut künftig eindämmen können. Die Technik setzt auf verschlüsselte, digitale Signatur, um elektronische Nachrichten zuverlässig auf ihre Echtheit prüfen zu können.
Björn BöerChefredakteurDas Verfahren ist relativ einfach: Der Mail-Server des Absenders versieht die E-Mail automatisch mit einer Signatur. Der Server des Empfängers überprüft nun die Echtheit der Nachricht, indem er die Signatur mit dem Absender-Server vergleicht. Spammer senden ihre E-Mails meist über einen anderen Server ab, als die E-Mail-Adresse vorgibt. Besitzt ein E-Mail nun eine falsche Adresse, so erkennt dies der Server, da die Signatur nicht übereinstimmt. Damit wird die Nachricht geblockt, da es sich höchstwahrscheinlich um Spam oder eine Phishing-Attacke handelt. All dies geschieht für die Benutzer unsichtbar im Hintergrund, da die entsprechenden Informationen im Header der elektronischen Nachricht mitgeschickt werden. (KC)

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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