Auf die Flaute in der High Tech-Branche reagieren die Telekommunikationsausrüster derzeit über den klassischen Lösungsweg: Umsatz sichern und Kosten reduzieren.
Befragt wurden nach dem 11. September 2001 leitende Manager bis hin zum CEO. In ihrer Einschätzung von Umfang und Zeitpunkt des erhofften Aufschwungs reagieren die Unternehmen unterschiedlich. Die kurzfristigen Prognosen für die jährliche Entwicklung im Gesamtmarkt reichen von einem Minus von rund 25% bis hin zu einer Steigerung von 60%.
Die Hoffnung liegt für die Hersteller in der mittelfristigen Zukunft: Ab dem Frühjahr 2003 setzen alle Befragten auf positive Wachstumsraten. Besonders optimistisch ist die Aussicht bei den Sprachdiensten. Dort prognostizieren die ebenfalls befragten Netzbetreiber bereits heute trotz Preisverfalls und hartem Wettbewerb ein kontinuierliches jährliches Wachstum von mehr als zehn Prozent.
Zum ersten Mal in ihrer noch recht kurzen Geschichte des Wettbewerbs hat die Telekommunikationsbranche mit dem Problem der Rezession zu kämpfen. "Das Hauptproblem ist, dass zu viele der derzeit verfolgten Initiativen, taktisch motiviert und eher reaktiv als proaktiv sind. Themen wie Allianzen, Outsourcing, Kundenbeziehungsmanagement und die Effizienz der Supply Chain müssen sorgfältig strukturiert und schnell umgesetzt werden, wenn die Vorteile langanhaltend und von strategischer Natur sein sollen", fasst Michael Schulte die Ergebnisse der Studie zusammen. (DS)
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