
Buchhändler suchen nach Nischenkonzepten
Der stationäre Buchhandel hat es schwer, sich gegen die mächtige Internetkonkurrenz zu behaupten. Während die großen Filialisten Standorte schließen, hat manch kleiner Laden seine Nische gefunden.
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Der stationäre Buchhandel hat es schwer, sich gegen die mächtige Internetkonkurrenz zu behaupten. Während die großen Filialisten Standorte schließen, hat manch kleiner Laden seine Nische gefunden.

Endspurt zum Jahresende: Das Weihnachtsgeschäft ist für den Buchhandel entscheidend. Auch dieses Jahr könnte die Saison wieder einmal ein flaues Jahr retten.

Die Buchhandelskette Thalia testet die Lieferung am selben Tag - erst einmal in Hamburg und vorerst bis Ende Januar. Geliefert wird die Ware von Boten eines Stadtkurierportals.

Thalia, Weltbild, Hugendubel und auch der Buchclub von Bertelsmann stehen unter Druck. Nun sollen stationäre Filialen des Buchclubs geschlossen werden.

Die Digitalisierung des Buches wirbelt den Literaturmarkt durcheinander. Gedrucktes wird immer seltener, die Verlage investieren in E-Books. Das ist auch auf der Frankfurter Buchmesse zu erleben.

Bei der Verlagsgruppe Weltbild stagniert der Umsatz. Notwendige Investitionen, etwa in eBooks, IT sowie der Filialumbau wirken sich aufs Ergebnis aus, das den Angaben zufolge jedoch noch positiv ist.

Wegen unzüchtiger Bücher im Sortiment der Weltbild-Gruppe wollte sich die katholische Kirche vom Unternehmen trennen. Doch nun stoppen die Bischöfe den Verkauf zugunsten einer kirchlichen Lösung.

Mit Hundeleinen, Fotoalben und Picknickkörben wollen die klassischen Buchhändler rückläufige Buchumsätze ausgleichen. Internet und E-Book machen der Branche schwer zu schaffen.

Der Umsatz wird weniger, die Herausforderungen nicht: Die Buchhändler kämpfen gegen die Internetkonkurrenz und tasten sich langsam an elektronische Bücher heran.

Der US-Marktführer im stationären Buchhandel Barnes & Noble hat in Berlin eine Niederlassung gegründet. Damit dürfte sich der Wettbewerb im E-Book-Markt hierzulande weiter verschärfen.

Die Verkaufsgerüchte verdichten sich: Der Douglas-Konzern ist einem Medienbericht zufolge bereits in Sondierungsgesprächen mit einer Beteiligungsgesellschaft, um die schwächelnde Buchhandelstochter Thalia zu verkaufen.