
Frankfurt wird internationale "Fairtrade-Town"
Fairtrade-Produkte bei Magistratssitzungen, in Bäckereien und Cafés. In Frankfurt am Main wird dem Fairen Handel eine Chance gegeben. Dafür ist die Mainmetropole jetzt belohnt worden.
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Fairtrade-Produkte bei Magistratssitzungen, in Bäckereien und Cafés. In Frankfurt am Main wird dem Fairen Handel eine Chance gegeben. Dafür ist die Mainmetropole jetzt belohnt worden.

TransFair-Chef Dieter Overath über die Zurückhaltung deutscher Händler in Sachen Fairtrade und die Kreativität der Discounter.

Nachholbedarf: Nur wenige deutsche Händler sind derzeit bereit, fair gehandelte Produkte breiter in ihr Angebot aufzunehmen, kritisiert die Siegelorganisation TransFair.

In etwa einem Monat treffen sich Händler, Lizenznehmer und Produzenten auf der Internationalen Fairtrade-Konferenz in Berlin. Auch die grüne Spitzenpolitikerin Renate Künast tritt dort als Referentin auf.

Der Hauptzulieferant von Apple-Produkten Foxconn gerät in den Fokus einer Kampagne, die sich für fair produzierte IT einsetzt. Der Arbeitsdruck bei dem chinesischen Hersteller habe wiederholt zu Selbstmorden geführt.

Vor 35 Jahren wurde die Organisation Gepa gegründet. Die Pioniere des Fairen Handels konnten auch im vergangenen Geschäftsjahr leicht zulegen. Hauptumsatzträger ist nach wie vor fairer Kaffee.

Pionierleistung: Der Modehändler Adler verkauft nun in allen Filialen T-Shirts und Polo-Shirts aus fairgehandelter Baumwolle.

Mit dem Sportartikelhersteller Puma und dem Modelabel H.I.S. gewinnt die Initiative "Cotton made in Africa" zwei namhafte Produzenten hinzu.

Die deutschen Verbraucher haben erneut mehr Geld für fair gehandelte Waren ausgegeben: Der Umsatz von Produkten mit Fairtrade-Siegel ist 2008 um 50 Prozent gestiegen.

Fair gehandelte Produkte haben hierzulande noch Wachstumspotenzial, zeigt eine neue Nielsen-Studie. Fair gehandelte Produkte haben hierzulande noch Wachstumspotenzial, zeigt eine neue Nielsen-Studie.#/AB#Die Deutschen halten Fairtrade-Waren nicht unbedingt für teurer als andere Produkte. Nur werden sie nicht als solche erkannt. Das ergab eine Nielsen-Studie, bei der mehr als 28.000 Konsumenten

Bis zum 28. September sollen zahlreiche Aktionen die Aufmerksamkeit der Verbraucher auf den Fairen Handel lenken.Unter dem Motto „Doppelt gut!

Fair geht vor, hieß ein Slogan des deutschen Sports. Industrie und Handel ziehen nun nach. Die bundesweite „Faire Woche” soll das beweisen.