
Dubag will IhrPlatz und Schlecker-XL kaufen
Der Münchner Investor Dubag will laut Presseberichten die Tochterfirmen IhrPlatz und eine Reihe von Schlecker-XL-Filialen erwerben. Ein Stellenabbau soll nicht stattfinden.
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Der Münchner Investor Dubag will laut Presseberichten die Tochterfirmen IhrPlatz und eine Reihe von Schlecker-XL-Filialen erwerben. Ein Stellenabbau soll nicht stattfinden.

Das Privatvermögen der Schleckers ist durch die Insolvenz abgeschmolzen. Laut einem Medienbericht besitzt die Familie dennoch etliche Millionen. Der Insolvenzverwalter übt harsche Kritik.

Für Schlecker sind die Würfel gefallen: Der Gläubigerausschuss sieht "keine Perspektive für die wirtschaftlich vertretbare Fortführung" oder für die Veräußerung an einen Investor.

Die Redaktion von derhandel.de sprach mit dem Insolvenz- und Sanierungsexperten Detlef Specovius über die Perspektiven im Fall Schlecker und die Rolle des Insolvenzverwalters.

Bis Freitag muss der Schlecker-Insolvenzverwalter einen Geldgeber finden - sonst droht der Drogeriemarktkette das Aus. Dabei könnten die Gläubiger einem Medienbericht zufolge für die Abwicklung stimmen.

Seit Anfang des Jahres wehrt sich die insolvente Drogeriekette Schlecker gegen das Aus. Bis Freitag muss der Insolvenzverwalter einen Investor finden, sonst droht die Abwicklung. Eine Chronologie der Ereignisse.

Mit dem befürchteten "Schwarzen Freitag" für Schlecker ist es nun doch nichts geworden. Der Gläubigerausschuss hat beschlossen, nächste Woche die Gespräche über die Zukunft der Drogeriekette fortzusetzen.

Bis nächsten Freitag muss der Insolvenzverwalter von Schlecker einen aussichtsreichen Investor präsentieren, sonst wird der Betrieb eingestellt. Zwei Interessenten sind noch im Rennen.

An diesem Mittwoch gehen die Verhandlungen um die Zukunft der Schlecker-Mitarbeiter weiter. Verdi lehnt nach wie vor einen Lohnverzicht von 15 Prozent ab - und fordert abermals Transparenz bei der Investorensuche.

Die insolvente Schlecker-Gruppe wird zerschlagen: Berichten zufolge soll die Tochter IhrPlatz nun einzeln verkauft werden. Derweil geht der Streit mit Verdi um den Sanierungsbeitrag der Mitarbeiter weiter.

Um Schlecker zu retten lockt der Insolvenzverwalter die Kunden in die Läden, verlangt aber auch Opfer - nicht nur von den Beschäftigten. Das Verhältnis mit Verdi ist deswegen mittlerweile angespannt.