
Ecogift will dem Schenken mehr Sinn geben
Zwei Göppinger Studenten verkaufen Geschenkboxen mit nachhaltigen Produkten regionaler Start-ups und wollen damit eine Alternative zu unpersönlichen Bargeld- und Gutscheingeschenken bieten.
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Zwei Göppinger Studenten verkaufen Geschenkboxen mit nachhaltigen Produkten regionaler Start-ups und wollen damit eine Alternative zu unpersönlichen Bargeld- und Gutscheingeschenken bieten.

Das Berliner Start-up Buckle&Seam will Transparenz in die Taschenindustrie bringen und Kunden für nachhaltige Lederwaren begeistern. Auch beim Vertrieb verfolgt es eine klare Strategie: Die Symbiose von Social Commerce und klassischem Retail.

Wie sieht der Handel in zehn Jahren aus? Was sind die Trends, die Handelslandschaft und -konzepte bis dahin beeinflussen werden? Antworten liefert der HandelsMonitor Mega-Trends 2030, der ab heute als wöchentliche Serie auf etailment.de erscheint. Im ersten Beitrag beleuchtet Professor Dirk Morschett von der Universität Fribourg/Schweiz das Thema Nachhaltigkeit. Für Händler stellt sich die Frage, wie sie mit diesem Megatrend umgehen und ob man damit überhaupt noch einen Wettbewerbsvorsprung e...

Im Lieferkettengesetz geht es darum, Verantwortung zu übernehmen. Darum geht es auch in Siegeln für ökologisch und sozial hergestellte Textilien wie "Grüner Knopf". Letzteres wurde vor einem Jahr eingeführt, ist im Massenmarkt der Textilwirtschaft aber noch nicht angekommen. Die Bereitschaft, auf die Produktionsbedingungen zu schauen, scheint nicht sehr ausgeprägt: Der Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie warnt, ein Lieferkettengesetz drohe zulasten der internationalen Wettbe...

Die Krise im Handel hat Corona nicht angestoßen, sondern nur befeuert. Die Erkenntnis ändert nichts an der Tatsache, dass der etablierte Einzelhandel vor allem in den Innenstädten vor disruptiven Veränderungen steht. Wer die Zeichen der Zeit erkennt, setzt auf digitale Kanäle als zweites Standbein – und vielleicht auf regionale Angebote wie in der Schweiz.

Viele Händler stehen vor einem Scheideweg: Die Corona-Krise hat gezeigt, was digitale Disruption mit sich bringt. Doch wie können sich Händler darauf vorbereiten?

Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung schreiben sich Unternehmen gerne auf die Fahnen. Doch wo es jetzt darum geht, im Hinblick auf die Produktionsbedingungen im Ausland Farbe zu bekennen, wehren sich Wirtschaftsverbände gegen ein Lieferkettengesetz. Gerade im Ecommerce sollte sich der Handel eine Ablehnung genau überlegen: Gen Z und Millenials haben bereits gezeigt, dass sie auf Fehlverhalten sehr sensibel reagieren. Es bleibt nicht mehr viel Zeit, Position zu beziehen.

Was genau ist es, das Konsumenten am Ende zu einem bestimmten Produkt greifen lässt? Es gibt viele Faktoren, unter denen Nachhaltigkeit aber zuletzt wachsende Bedeutung hatte. Nach Corona, so war vermutet worden, könnte sich das ändern. Doch, so hat jetzt eine Erhebung gezeigt, das Gegenteil ist der Fall. Die Krise hat viele zum Teil katastrophale Auswirkungen. In diesem Punkt aber hat sie vielleicht auch ihr Gutes. Noch allerdings überwiegen die schlechten Nachrichten.

Warum musste eigentlich erst eine Pandemie kommen, damit die digitale Transformation richtig Fahrt aufnimmt? So positiv es ist, dass die Rückstände jetzt an vielen Stellen kompensiert werden, so wenig günstig sind die Umstände: Es wird oft schnell und damit auch wenig überlegt reagiert. Wie nachhaltig die Maßnahmen sind, bleibt ebenso offen wie die Frage, ob irgendwas davon langfristig den Rest der Galeria Karstadt Kaufhof retten kann.

Wenn die Nachrichtenlage mal weniger aufregend ist, wenn der Handlungsdruck gerade nicht unmittelbare Reaktionen erfordert, lässt es sich leichter auf der Metaebene flanieren. Wie war das noch mit der Fehlerkultur, wie mit dem Ausgleich unterschiedlicher Interessen? Neben Informationen gibt es im heutigen Morning Briefing auch nachhaltige Impulse, für die Sie etwas Zeit brauchen – aber dafür gibt es ja das Wochenende!

Der Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten in den USA, Anthony Fauci, rät gegenwärtig zu sozialer Distanz. Wer dieser Tage durch hiesige Einkaufszentren streifte, der stellte fest, dass viele Menschen schon so agieren. Mehr denn je ist zudem Home Office angesagt. Das wird auch unsere Arbeitswelt nachhaltig verändern. Weg von der Präsenzkultur im Büro. All das wird den Wandel hin zum digitalen Kunden eher noch beschleunigen.