Wenn der KI-Agent einkauft und Ihre Fraud-Prevention es nicht merkt
Autonome KI-Agenten verändern den Checkout und werfen Fragen zur Fraud-Prevention auf. Gleichzeitig geraten Mandat, Kontrolle und Haftung im Zahlungsprozess neu in den Fokus.
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Autonome KI-Agenten verändern den Checkout und werfen Fragen zur Fraud-Prevention auf. Gleichzeitig geraten Mandat, Kontrolle und Haftung im Zahlungsprozess neu in den Fokus.

Was auf den ersten Blick wie ein Vorteil wirkt, entwickelt sich in der Praxis zunehmend zum Problem: Häufig wechselnde Preise und Aktionen können den Absatz zwar kurzfristig steigern, erhöhen aber gleichzeitig die operative Komplexität.

Der Versprechen sind viele: In wenigen Minuten zum fertigen Online-Shop, individuelles Design per Texteingabe, Agenturkosten auf null reduziert. Dass generative KI die Shop-Entwicklung verändert, steht außer Frage. Wie weit diese Veränderung trägt – und wo die Grenzen liegen – ist für Entscheider im Handel die relevantere Frage.

57 Prozent der B2B-Unternehmen verlieren Umsatz durch Defizite in der Customer Experience. Wo genau, zeigt Matthias Schmidt-Pfitzner, Managing Director des Beratungsunternehmen Publicis Sapient in seinem Gastbeitrag.

Agentische Käufe stellen die Fraud Prevention im E-Commerce vor neue Fragen: Handelt ein Mensch, ein beauftragter KI-Agent oder ein Angreifer? Pascal Neuhaus, Director Retail/eCommerce bei Experian DACH, plädiert in seinem Gastbeitrag für präzisere Datenbewertung statt strengerer Regeln.

Deutsche Online-Shopper gelten als ausgemachte Schnäppchenjäger. Eine aktuelle YouGov-Studie im Auftrag von Coupons.de zeigt: Was tatsächlich zum Kauf bewegt, ist differenzierter als viele Händler annehmen. Marcel Schöne, Gründer der Performance-Partnership-Agentur uppr, erklärt, was das für Rabatt- und Kanalstrategien bedeutet.
Die Debatte um ein mögliches Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche hält an. Im Raum stehen strengere Altersgrenzen und Nutzungsbeschränkungen. Für den Handel ist das mehr als eine gesellschaftspolitische Frage, denn ein solcher Eingriff würde nicht nur Kommunikation regulieren, sondern auch die Erreichbarkeit junger Konsumentinnen und Konsumenten verändern.

Papierbasierte Fangbescheinigungen, eingescannte PDFs, händische Vermerke auf Lieferscheinen – seit dem 10. Januar 2026 reicht das nicht mehr. Die EU-Fischereikontrollverordnung (EU) 2023/2842 schreibt digitale Rückverfolgbarkeit vom Fang bis zur Theke vor. Leonhard Kipphan vom Softwareanbieter osapiens erklärt in seinem Gastbeitrag, was das konkret für den Einkauf, die Frischetheke und das Lieferantenmanagement bedeutet.

Viele Onlineshops treffen Gestaltungsentscheidungen auf Basis von Erfahrungswerten – nicht auf Basis von Daten. Wie eine systematische Testing-Routine auch ohne große Data-Teams aufgebaut werden kann, beschreibt Fabian Muessig, Head of Solutions Engineering EMEA bei Shopify, in diesem Gastbeitrag.

Seit dem 4. März 2026 müssen sich KI-Agenten bei Amazon identifizieren und können jederzeit gesperrt werden. Gleichzeitig blockiert der Konzern die Crawler von ChatGPT, Claude und anderen Modellen. Das Ergebnis: Amazon macht sich für eine wachsende Zahl von Konsumenten unsichtbar. Tobias Dziuba von der Performance-Marketing-Agentur Adsmasters analysiert in seinem Gastbeitrag, was hinter Amazons KI-Doppelstrategie steckt und welches Risiko sie birgt.

KI-gestützte Empfehlungen verändern, wie Verbraucher online nach Produkten suchen und Kaufentscheidungen treffen. Stefanie Exel vom Marktforschungsunternehmen Kantar ordnet die Ergebnisse einer aktuellen Befragung ein und zeigt, wo die Offenheit groß ist und wo die Grenzen liegen.

70 Prozent aller Warenkörbe werden abgebrochen – häufig nicht aus Desinteresse, sondern weil Shops im entscheidenden Moment nicht reagieren. Sören Stamer, CEO von Coremedia, erklärt, warum der klassische Funnel ausgedient hat und wie Intent-basierte Aktivierung Conversion aus bestehendem Traffic steigert.