
Social Proof: Das kaufen andere
Bewertungen und Bestseller sind die beliebtesten Formen, wie Händler neuen Kunden erzählen können, was frühere Kunden gut oder schlecht fanden. Doch nicht immer wirken hohe Verkaufszahlen so, wie gewünscht.
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Bewertungen und Bestseller sind die beliebtesten Formen, wie Händler neuen Kunden erzählen können, was frühere Kunden gut oder schlecht fanden. Doch nicht immer wirken hohe Verkaufszahlen so, wie gewünscht.

Den meisten Händlern fallen die diversen Facebook- oder Twitter-PlugIns ein, wenn von Social Proof die Rede ist. Aber das ist eine sehr beschränkte Sichtweise. Es gibt eine Vielzahl an subtileren Methoden, frühere Kunden als Verkaufsförderer einzusetzen.

In nur drei Jahren hat sich Pinterest zu einem der wichtigsten Traffic-Lieferanten für E-Commerce-Sites entwickelt. Inzwischen haben Amazon, Wayfair und eBay sogar das Design kopiert. Jetzt starten die ersten Werbemöglichkeiten mit Promoted Pins.

Die Produkttipps von Nutzern auf Pinterest, Tumblr und Co sind Legion. The Hunt ist ein Start-up, das dabei hilft Produkte zu kaufen, die auf Tumblr, Instagram, Pinterest oder anderswo zu finden sind.

Facebook? Na klar! Das Social Network gehört für die Online-Retailer zum Pflichtprogramm. Doch wie sieht es eigentlich bei Google+ aus? Ein bisschen Licht, aber ganz viele Schatten. Manch ein Player aus den deutschen Top-Rankings von ECC (Kundenzufriedenheit) und EHI (Umsatz) der Online-Händler behandelt die Nutzer dort - höflich gesagt - gerade einmal stiefmütterlich. Andere Auftritte sind bestenfalls eine Link-Wüste für SEO. etailment hat sich stichprobenartig umgeschaut und reichlich digit...

Es ist ja fast schon antizyklisch, gegenwärtig noch einen Facebook-Shop zu eröffnen. Zu gering die Umsatzaussichten, zu sehr bleibt es bislang ein Marketingvehikel auf dem Niveau von Golfloch-Werbung. Glossybox, ein Abo-Commerce-Modell für Kosmetik, hat es dennoch getan. Die Experimentierfreude ist lobenswert. Doch dabei verfällt der Birchbox-Klon von Rocket Internet in die gleichen Grundfehler wie schon anderer F-Commerce-Anbieter zuvor.

Wie lange würde ein Autohersteller hierzulande benötigen, um online ein paar hundert Autos zu verkaufen? Die deutschen Autobauer rechnen da vermutlich in Wochen und tasten sich noch zögerlich an das Tabu heran. In China brauchte Daimler dafür nur ein paar Stunden.

Im vergangenen Jahr hat Topshop die nach eigenen Angaben am häufigsten gesehene Online-Fashionshow präsentiert. Der britische Vorzeige-Onlinehändler, der im kommenden Jahr 50-jähriges Bestehen feiert, setzt massiv auf den Internetvertrieb. Diese Saison haben sich die Briten mit Google zusammengefunden, um im Rahmen der London Fashion Week eine Modenschau mit dem Motto "The Future Of The Fashion Show“ zu zeigen. Topshop kooperiert vor allem mit Google Plus und streamt hier live. Update: Außer ...

"Per Tweet", nicht etwa "via Twitter"? Richtig. Gemeint ist der Verkauf auf der Microblogging-Plattform selbst. Alles "Neu" im Social Commerce? Nein. Solche Dienste werden bereits seit über einem Jahr über diverse Drittanbieter angeboten. Gekauft wird dabei entweder per Erwähnungs-Tweet, oder per Antwort-Nachricht inklusive eines passenden Hashtags. Jetzt steigt Twitter selbst in dieses Geschäft ein und kooperiert dabei mit American Express. Wie der Twitter Commerce funktioniert, warum er ein...

Wer über Social Media und Handel redet, der hat zumeist nur Facebook und vielleicht noch Twitter im Blick. Google+ ist ein Stiefkind. Dabei wächst das Netzwerke gewaltig. Und wenn andere Retailer das Netzwerk links liegen lassen, bieten sich Wettbewerbern umso bessere Chancen sich bei Google+ Gehör zu verschaffen. Doch wie? etailment stellt Beispiele vor.

Bei Medien, Diensten und Netzwerken gehört es längst zum guten Ton. Der Social Login. Beispielsweise per Facebook-Account. Doch nur die wenigsten Händler nutzen eine derartige Integration, die die Registrierung und Anmeldung für Kunden einfacher macht. Dabei liegen die Vorteile für Nutzer und Webseitenbetreiber auf der Hand. Allyve, Anbieter einer Software-as-a-Service-Lösung für Social-Media-Integration, nennt sechs Gründe, warum man sich einem Social Log-in nicht verweigern sollte.