
Eltex will Hertie-Warenbestand übernehmen
19 Hertie-Häuser sollen geschlossen werden. Für die Ware gibt es einen Interessenten, der den Verkaufswert der Produkte auf sieben Millionen Euro schätzt und seine Kunden in Iran und Dubai sieht.
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19 Hertie-Häuser sollen geschlossen werden. Für die Ware gibt es einen Interessenten, der den Verkaufswert der Produkte auf sieben Millionen Euro schätzt und seine Kunden in Iran und Dubai sieht.

In zwei Tagen werden die ersten vier von insgesamt 19 Hertie-Filialen dichtgemacht. An drei weiteren Standorten wird noch bis Ende Februar ein Ausverkauf angeboten.

Ein Schweizer Investor ist an der Übernahme der insolventen Warenhauskette Hertie interessiert - allerdings nur, wenn staatliche Garantien abgegeben werden.

In London haben die Gespräche zur Zukunft der Warenhauskette Hertie begonnen. Der Insolvenzberater präsentierte heute einen interessierten Schweizer Investor.

Es gibt mittlerweile viel Kritik an Hertie: Der Insolvenzverwalter tadelt den Eigentümer für dessen absurde Renditeforderungen. Und der Betriebsrat wirft der Unternehmensführung Unfähigkeit vor.

Der Handels- und Touristikkonzern Arcandor strukturiert seine Unternehmensführung neu. Sowohl der Finanz-, wie auch der Einkaufschef gehen. Nachfolger wurden schon gefunden.

Woolworths gehörte zu Großbritannien wie der Fünfuhrtee. Nun verliert die Insel diese Insitution. Die Kaufhauskette muss Insolvenz anmelden. Insolvenzverwalter ist eine große Beratungsfirma.

Ungeachtet des laufenden Insolvenzverfahrens hat die Warenhauskette Hertie am Donnerstag ihre 73. Filiale eröffnet. Für den Standort in Niederbayern gibt es einen guten Grund.

Der Kaufhausbetreiber Woolworth sieht sich auf Konsolidierungskurs - und eröffnet diese Woche zwei neue Filialen in Düsseldorf und Hagen.

Die Karstadt-Krise hat nun wie erwartet auch die Mitarbeiter erreicht. Stellen werden gestrichen, vorerst aber nur an einem Ort.

Der neue Arcandor-Großaktionär Sal.Oppenheim hat dem Konzern auch mit einer Kreditzusage unter die Arme gegriffen. Aus gutem Grund.

Der schwer angeschlagene Handelskonzern will sich mit einem „Zukunftspakt” retten. Davon betroffen ist vor allem die Belegschaft.